Freiesleben vor dem Pop Up-Atelier0

„Talking Heads“ im Parkhaus

Pop-Up-Atelier: Drei Nobelpreisträger im Parkhaus St. Marien

Das hat es in Lübeck noch nicht gegeben: Der international renommierte Bildhauer Bertrand Freiesleben wird im Mai ein Offenes Pop-Up-Atelier im Herzen der Altstadt beziehen und Portraits der drei Lübecker Nobelpreisträger Thomas Mann, Willy Brandt und Günter Grass modellieren. „Talking Heads“ ist der Titel des einmaligen Projekts, das am 1. Mai im Parkhaus St. Marien in Begleitung des Buddenbookhauses und des Günter Grass-Hauses starten wird.

Bertrand Freiesleben ist ein Großer seiner Zunft. Portraits, Plastiken – Büsten bedeutender und prägender Zeitgenossen hat der heute 54-Jährige in den vergangenen mehr als drei Jahrzehnten geschaffen. Richard von Weizsäcker, Egon Bahr, Ralf Dahrendorf, Walter Scheel nahmen schon im Atelier des gebürtigen Lübeckers Platz. Schachweltmeister und Olympiasieger,Entwickler und Erfinder, Künstler und Köche hat er modelliert. Werke des Künstlers sind in Bundesministerien, Galerien, Museen und Philharmonien zu finden. Sein Stil ist einzigartig, seine Gabe fasziniert Kunst- und Kulturkenner gleichermaßen. Nicht ohne Grund ist  Bertrand Freiesleben unter anderem mit dem „Grand Prix de l’Académie des Beaux-Arts“ des Instituts de France in Paris – dem renommiertesten Kunstpreis der Welt für Portraitskulptur – ausgezeichnet worden.

Freiesleben lebte als Konzeptkünstler in New York, studierte Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin, lehrte in Paris und seiner Wahlheimat Berlin. Jetzt will der Künstler in seiner Heimatstadt mit einem nie da gewesenen Pop-Up-Projekt den drei Lübecker Nobelpreisträgern ein Denkmal setzen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. In einem offenen Atelier, in dem der Bildhauer jederzeit für jedermann ansprechbar ist, sollen nacheinander Büsten von Thomas Mann, Günter Grass und Willy Brandt entstehen.

Photo Credits: Die Lübecker Museen

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