„State of the Union“ im Theater Combinale
State of the Union zeigt eine Ehe in der Krise, bei der Louise und Tom zwischen Paartherapie, Pub und alten Konflikten neue Wege suchen.
„State of the Union“ von Nick Hornby erzählt von Louise und Tom, deren Ehe nach einem Seitensprung und einer Trennung auf der Kippe steht. Beide haben zwei Kinder und wollen ihre Beziehung trotzdem nicht einfach aufgeben. Deshalb treffen sie sich jede Woche zur Paartherapie. Vor jeder Sitzung geht es noch in den Pub, wo beide bei einem Drink über ihre Ehe, die Therapie und die letzten Fortschritte sprechen.
Dabei kommen viele alte Themen wieder hoch, die lange unter dem Teppich lagen. Es geht nicht um große Dramen, sondern um kleine Fehler, Streit und Missverständnisse, die vielen aus einer Beziehung bekannt vorkommen dürften. Mal hat Tom die besseren Karten, mal Louise, und beide lassen kaum eine Gelegenheit für eine spitze Pointe aus. So wird aus der Ehekrise eine Mischung aus Humor, Nähe und vielen kleinen Wahrheiten über das Zusammenleben.
Mit State of the Union zeigt Nick Hornby ein ganz normales Paar, das sich zwischen Trennung und neuem Anfang bewegt. Gerade weil Louise und Tom keine perfekten Helden sind, wirkt die Geschichte nahbar und oft erstaunlich komisch. Die zehn Sitzungen geben dabei einen klaren Rahmen, während sich Schritt für Schritt zeigt, was hinter den Konflikten steckt. State of the Union verbindet damit trockenen Humor und einen ehrlichen Blick auf Beziehungen. Die Bühnenfassung basiert auf Hornbys Roman „Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst. Eine Ehe in zehn Sitzungen“ und bringt eine moderne Ehekrise mit viel Witz auf die Bühne.
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