Das Holstentor

Schall des Tors macht Holstentor hörbar

Neue Musik reagiert auf alte Mauern

Schall des Tors am Holstentor verbindet am Samstag, 3. Oktober 2026, Musik mit einem der bekanntesten Bauwerke Lübecks. Das ortsspezifische Werk von Payman Mansouri erklingt um 13:30 und 15 Uhr im Eingangsbereich. Jede Aufführung dauert rund 25 Minuten und ist kostenlos.

Die Komposition wurde eigens für das Holstentor entwickelt. Sie setzt Zink und Horn in Beziehung zur Architektur, Geschichte und Akustik des Gebäudes. Der Zink ist ein historisches Blechblasinstrument. Zusammen mit dem Horn entsteht eine Verbindung zwischen älterer Klangtradition und zeitgenössischer Musik.

Bei Schall des Tors am Holstentor spielen Emma Reynaud am Zink und Tomas Figueiredo am Horn. Formen, Klangfarben und Spieltechniken greifen Merkmale des Ortes auf. Das Projekt versteht den historischen Bau damit nicht nur als Kulisse. Der Raum selbst wird zu einem hörbaren Bestandteil der Komposition.

Eine Rekonstruktion alter Musik ist ausdrücklich nicht das Ziel. Stattdessen entwickelt das Werk eine heutige musikalische Perspektive auf den historischen Ort. Dadurch treffen Architektur und Klang unmittelbar aufeinander. Für Besucher entsteht ein kurzer Konzerttermin, der sich deutlich von einer klassischen Bühnenaufführung unterscheidet.

Schall des Tors am Holstentor findet am Holstentorplatz in der Lübecker Innenstadt statt. Die erste Aufführung beginnt um 13:30 Uhr, die zweite um 15 Uhr. Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Holstentors. Die Komposition und ihre Aufführung werden von der Hansestadt Lübeck gefördert. Wegen der kurzen Dauer lässt sich der Termin gut mit einem weiteren Besuch in der Altstadt verbinden. Das Projekt eröffnet dabei einen ungewohnten Zugang zu Lübecks bekanntem Stadttor.

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Adresse: Holstentorplatz, 23552 Lübeck

Website: PM

Photo Credits: AdobeStock_233044128

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