Lübeck

Lübeck beschließt Haushalt für 2027

Defizit liegt bei 150,4 Millionen Euro

Die Bürgerschaft hat den Haushalt 2027 der Hansestadt Lübeck am 24. September 2026 verabschiedet. Der Plan umfasst Aufwendungen von rund 1,4 Milliarden Euro. Nach den Beratungen weist er ein Defizit von 150,4 Millionen Euro aus. Der Beschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht des Landes Schleswig-Holstein.

Bereits Ende Juli hatte die Stadt ihre Planungsdaten veröffentlicht. Damals waren Aufwendungen von 1,38 Milliarden Euro und Erträge von 1,22 Milliarden Euro vorgesehen. Der damalige Verwaltungsentwurf kam auf ein Defizit von 162 Millionen Euro. Die Zahlen wurden zugleich im interaktiven Haushalt der Hansestadt bereitgestellt. Anschließend berieten die Fachausschüsse den Entwurf vor der Entscheidung der Bürgerschaft.

Im weiteren Verfahren haben die Fraktionen den Verwaltungsentwurf verändert. Zu den aufgenommenen Punkten gehört die Planung für die Sanierung des Theaters. Außerdem sieht der Beschluss den Verkauf weiterer Erbbaurechtsgrundstücke vor. Das beschlossene Defizit liegt mit 150,4 Millionen Euro unter dem Planungsstand vom Juli.

Als besondere Belastungen nennt die Hansestadt steigende Sozial- und Jugendhilfekosten sowie Tarifsteigerungen. Für Investitionen können 2027 Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes eingesetzt werden. Die Stadt hatte im Juli angekündigt, diese Mittel insbesondere für notwendige Investitionen in Schulen und Kitas nutzen zu können.

Der Haushalt 2027 der Hansestadt Lübeck bildet damit die finanzielle Grundlage für das kommende Jahr. Die endgültige Wirksamkeit hängt noch von der Genehmigung der Kommunalaufsicht ab. Wer die Einzelansätze nachvollziehen möchte, kann die von der Stadt veröffentlichten Planungsdaten im interaktiven Haushalt einsehen. Dort stellt Lübeck seine Haushaltsplanung digital zur Verfügung.

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