Bankanruf in Ratekau führt zu Festnahme
Ein Betrug durch Bankanruf in Ratekau hat eine 66-jährige Frau um einen fünfstelligen Bargeldbetrag gebracht. Nach Angaben der Polizeidirektion Lübeck begann der Fall am 3. September 2026 mit einem Anruf. Ein Unbekannter gab sich als Bankmitarbeiter aus und fragte nach dem Vermögen der Frau und ihres Ehemannes. Noch am selben Tag folgte eine erste Geldübergabe.
Am Nachmittag meldete sich der angebliche Bankmitarbeiter erneut. Er erklärte laut Polizei, die Bargeldbestände müssten überprüft werden. Daraufhin übergab die Frau an einem vereinbarten Treffpunkt in der Straße Hammersberg einen Umschlag an einen Unbekannten. Eine Zeugin beobachtete die Übergabe. Sie beschrieb den Abholer als Mann mit Glatze, langem weißem Bart und auffälligem rosa T-Shirt.
Zusätzlich überwies die 66-Jährige nach dem Anruf einen niedrigen vierstelligen Betrag auf ein unbekanntes Konto. Die Anrufer planten außerdem eine weitere Bargeldübergabe für die folgende Woche. Nachdem die Frau ihren Sohn informiert hatte, erkannte sie den Betrug durch Bankanruf in Ratekau. Für die nächste Übergabe wurde ein Treffpunkt bei der Polizeiwache in Bad Schwartau vereinbart.
Bei dieser Übergabe am Dienstagvormittag, 8. September, nahm die Polizei einen 27-jährigen Ukrainer aus Hamburg vorläufig fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Kriminalpolizei Bad Schwartau ermittelt wegen des Verdachts des Betruges. Die Polizei rät, bei solchen Anrufen keine finanziellen Angaben zu machen, Forderungen direkt bei der Bank zu prüfen und niemals Geld an Unbekannte zu übergeben. Verdächtige Kontaktaufnahmen sollen sofort über den Notruf 110 gemeldet werden. Die Ermittlungen dauern an.
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Adresse: Hammersberg, Ratekau
Website: PM
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