Großeinsatz nahe dem Eichholzer Verein
Ein tödlicher Kajakunfall auf der Wakenitz hat am Sonntagnachmittag einen umfangreichen Rettungseinsatz in Lübeck ausgelöst. Ein 58 Jahre alter Mann kenterte am 9. August nahe dem Gelände des Eichholzer Wassersportvereins. Nach Angaben der Feuerwehr ging der Notruf um 15.47 Uhr ein. Der Mann wurde zunächst als vermisst gemeldet.
Rund 40 Einsatzkräfte beteiligten sich anschließend an der Suche. Vor Ort arbeiteten Feuerwehr, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Polizei und Wasserwacht zusammen. Zusätzlich kamen Taucher aus Ratzeburg sowie eine Drohnengruppe der Lübecker Feuerwehr zum Einsatz. Zwei Zeugen hatten zuvor versucht, dem gekenterten Kajakfahrer zu helfen.
Die Bedingungen auf dem Gewässer erschwerten den Einsatz. Nach Angaben des NDR war die Wakenitz in diesem Bereich stark verkrautet. Die Helfer suchten deshalb mehrere Stunden nach dem Vermissten. Gegen 18.20 Uhr entdeckten Taucher den 58-Jährigen im Wasser. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Damit endete der Rettungseinsatz etwa zweieinhalb Stunden nach dem ersten Notruf. Der tödliche Kajakunfall auf der Wakenitz beschäftigt nun die Polizei. Sie hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Weitere Angaben zum genauen Ablauf des Kenterns oder zu möglichen Ursachen lagen in der veröffentlichten Meldung zunächst nicht vor.
Die Behörden machten ebenfalls keine weiteren Angaben zur Identität des Mannes. Der bekannte Stand beschränkt sich auf sein Alter, den Einsatzort und den zeitlichen Ablauf. Die Ermittlungen sollen klären, wie es zu dem Unglück auf der Wakenitz kam. Bis dahin bleibt die Ursache des Todesfalls offen. Nach der Bergung übernahm die Polizei die weitere Aufklärung. Neue Erkenntnisse zum Kajakunfall auf der Wakenitz wurden zunächst nicht veröffentlicht.
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Adresse: Wakenitz nahe Eichholzer Wassersportverein, Lübeck
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