lv_sandskulpturen_AI

Sandskulpturen in Travemünde

Workshop setzt auf Tastsinn

Sandskulpturen Travemünde Tastsinn zeigt, wie Kunst auch ohne Sehen entstehen kann. Laut NDR haben blinde und sehbehinderte Teilnehmer in Travemünde eigene Skulpturen aus Sand gestaltet. Der Workshop ist Teil eines besonderen Zugangs zur Sandskulpturen-Ausstellung.

Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein arbeiteten mit Sand, Kelle und viel Vorstellungskraft. Die Teilnehmenden konnten Material, Werkzeug und Formen nur erfühlen. Nach einem Übungstag begannen sie, eigene Werke für die Ausstellung zu gestalten.

Angeleitet wurden sie von Künstler Martin de Zoete. Statt Skizzen und Vorlagen standen Beschreibungen, Hände und direkte Anleitung im Mittelpunkt. So wurde der Entstehungsprozess langsamer, genauer und für alle Beteiligten besonders konzentriert.

Sandskulpturen Travemünde Tastsinn bleibt über den Workshop hinaus sichtbar. Die vier Skulpturen der blinden und sehbehinderten Teilnehmenden sind bis zum 1. November in der Ausstellung zu sehen.

Für Besucher erweitert das Projekt den Blick darauf, wie Kunst wahrgenommen werden kann. Am letzten Ausstellungstag sollen die Teilnehmenden zurückkehren und die Werke mit den Fingern erleben.

Mehr Beiträge für Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Mehr Beiträge

Adresse: Sandskulpturen-Ausstellung, Travemünde

Website: PM

Photo Credits: AI

Comments are closed.