Umsatz und operatives Ergebnis legen zu
Das Lübecker Medizintechnikunternehmen Dräger hat nach vorläufigen Zahlen ein deutlich stärkeres erstes Halbjahr 2026 gemeldet. Laut NDR stieg der Umsatz auf rund 1,6 Milliarden Euro. Damit lag er etwa 93 Millionen Euro über dem Wert aus dem Vorjahreszeitraum.
Währungsbereinigt entspricht das nach Angaben des Unternehmens einem Plus von 7,7 Prozent. Wachstum gab es demnach sowohl in der Medizintechnik als auch in der Sicherheitstechnik. Beide Bereiche tragen damit zur verbesserten Entwicklung des Konzerns bei.
Auch beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte Dräger deutlich zu. Das EBIT lag laut Bericht bei rund 64 Millionen Euro und hat sich damit mehr als verdreifacht. Der Auftragseingang erreichte rund 1,75 Milliarden Euro und entwickelte sich ebenfalls positiv.
Besonders stark legte nach Unternehmensangaben die Sicherheitstechnik zu. Wegen der guten Geschäftsentwicklung hebt Dräger seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 an. Erwartet wird nun ein Umsatzanstieg von bis zu sechs Prozent. Außerdem rechnet das Unternehmen mit einer höheren EBIT-Marge.
Für Lübeck hat die Meldung hohen wirtschaftlichen Nachrichtenwert, weil Dräger zu den prägenden Industrieunternehmen der Stadt gehört. Der Bericht nennt keine weiteren Detailzahlen zu einzelnen Standorten oder Beschäftigten. Maßgeblich ist die vorläufige Halbjahresentwicklung mit angehobener Jahresprognose. Damit wird aus den Zahlen auch ein Signal für die erwartete Entwicklung bis Jahresende.
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