Lübecker Dom

Bund gibt Millionen für Kirchen

Sanierungen starten mit Bundesgeld

Die Sanierung Lübecker Kirchen bekommt neue finanzielle Grundlage: St. Marien und der Lübecker Dom erhalten rund 20 Millionen Euro vom Bund. Laut NDR wurden die Förderbescheide am Dienstag, 14. Juli 2026, in Lübeck übergeben. Die Mittel sollen zwei der wichtigsten historischen Gebäude der Altstadt stabilisieren und weitere Arbeiten möglich machen.

Rund 14,5 Millionen Euro fließen demnach an St. Marien. Weitere 6,5 Millionen Euro sind für den Dom vorgesehen. Beide Kirchen gehören zum UNESCO-Welterbe und zählen zu den prägenden Bauwerken der Stadt. Die Förderung ist deshalb nicht nur ein kirchliches Thema, sondern betrifft auch den Erhalt des Lübecker Stadtbildes.

In St. Marien soll das Geld vor allem die Sanierung des Innenraums unterstützen. Geplant sind nach Angaben des NDR unter anderem ein neuer Fußboden, eine Fußbodenheizung und eine bessere Dämmung. Für diese Arbeiten soll die Kirche ab November 2027 für sechs bis zwölf Monate schließen. Die Gesamtkosten für St. Marien liegen bei rund 28 Millionen Euro.

Am Dom soll die Förderung die Sanierung des Südturms unterstützen. Dort haben sich nach Angaben des Kirchenkreises bereits tiefe Risse gebildet. Für die Arbeiten am Dom werden insgesamt rund 23 Millionen Euro veranschlagt. Beide Projekte werden damit über mehrere Finanzierungswege getragen.

Zu den Bundesmitteln kommen Eigenmittel der Kirchen, Gelder der Gemeinden, Stiftungen und Spenden. Die Förderung setzt damit einen wichtigen Baustein für den Erhalt zweier zentraler Bauwerke der Lübecker Altstadt. Für Besucher, Gemeinden und Stadtbild bleibt der Fortgang der Sanierungen damit weiter von hoher Bedeutung.

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Adresse: St. Marien zu Lübeck, Lübeck

Website: PM

Photo Credits: AdobeStock_233073193

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