Rettungsdienst

Transporter überrollt Paar in der Altstadt

Ermittler prüfen die Unfallursache

Ein tödlicher Unfall Gröpelgrube beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck. Am Donnerstagabend, 2. Juli 2026, wurden in der Kleinen Gröpelgrube ein 70-jähriger Lübecker und seine 67-jährige Ehefrau von einem Mercedes-Benz Viano überrollt. Die Frau starb noch am Unfallort, der schwer verletzte Mann kam in ein Krankenhaus.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war das Ehepaar mit dem Kleinbus in die Kleine Gröpelgrube gefahren. Vor der Einmündung zur Großen Burgstraße soll das Fahrzeug abgestellt worden sein. Anschließend sollen beide Personen ausgestiegen sein und sich hinter dem Wagen aufgehalten haben, um ihn zu entladen.

Dabei soll der Mercedes rückwärts die Straße hinabgerollt sein. Der Wagen erfasste den Mann und die Frau den Angaben zufolge und zog beide mit. Erst an einer Hauswand kam das Fahrzeug zum Stillstand. Zeugen sollen zuvor einen Knall und Schreie wahrgenommen haben und liefen zur Unglücksstelle.

Dort sahen sie die beiden Personen nach Angaben der Polizei unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Daraufhin verständigten sie Rettungsdienst und Polizei. Rettungskräfte bargen das Paar; ein Notarzt stellte bei der 67-jährigen Lübeckerin noch vor Ort den Tod fest. Der 70-jährige Lübecker wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen könnte das Fahrzeug beim Verlassen möglicherweise nicht gegen ein Wegrollen gesichert gewesen sein. Die genaue Unfallursache ist weiter Gegenstand der Ermittlungen. Die Ermittlungen dauern an. Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Nachfragen zu dem tödlichen Unfall Gröpelgrube sind an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck zu richten.

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