Bis zu 1.000 Menschen sollen dort wohnen
Das Wohnquartier Lauerhofer Feld in Lübeck-St. Gertrud hat nach Angaben der Hansestadt eine wichtige Ausbaustufe erreicht. Die Erschließungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, sodass die Hochbauten vorbereitet werden können, sobald die jeweiligen Baugenehmigungen vorliegen.
Die Stadt wertet den Stand als positive Zwischenbilanz für eines ihrer bedeutenden Wohnungsbauprojekte. Die technische und verkehrliche Erschließung des Gebietes ist demnach so weit fortgeschritten, dass Bauherren nun die nächsten Schritte planen können. Eine ruhende Bautätigkeit sei in dieser Phase nicht ungewöhnlich, weil Verkaufsprozesse und Bauanträge Zeit brauchen.
Auch die Vermarktung kommt voran. Das große Baufeld 1, das rund die Hälfte des gesamten Gebietes umfasst, wurde bereits verkauft. Dort sollen in den kommenden Jahren Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau entstehen. Außerdem sind ein Wohnheim für Personal des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und ein Parkhaus vorgesehen.
Bereits vergeben sind zudem fünf Doppelhausgrundstücke mit insgesamt zehn Doppelhaushälften. Für weitere Doppelhausgrundstücke läuft laut Stadt derzeit eine neue Ausschreibung. Andere Baufelder befinden sich in der Vermarktung oder stehen kurz vor dem Verkauf. Zugleich verweist die Stadt auf gestiegene Bau- und Finanzierungskosten, die Kaufentscheidungen erschweren können.
Das rund zehn Hektar große Gebiet soll langfristig etwa 400 Wohneinheiten für 800 bis 1.000 Menschen bieten. Geplant sind Geschosswohnungsbau, Reihen- und Doppelhäuser, eine Kindertagesstätte, eine Quartiersgarage und eine CO2-neutrale Wärmeversorgung über ein Kalte-Nahwärmenetz. Damit soll dringend benötigter Wohnraum in Lübeck entstehen. Die Stadt nennt das Quartier familienfreundlich und nachhaltig.
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