Feuerwehr

Reetdachhaus brennt in Labenz weiter

THW unterstützt mit Spezialbagger

Der Reetdachhausbrand in Labenz beschäftigt seit den frühen Morgenstunden die Einsatzkräfte im Kreis Herzogtum Lauenburg. Wie die Feuerwehr mitteilt, stand das Gebäude beim Eintreffen bereits in Vollbrand. Deshalb kann das Haus nur noch kontrolliert abbrennen. Die Lage bleibt damit auf eine längere Einsatzdauer vor Ort ausgelegt.

Vor Ort arbeiten rund 80 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Die Leitstelle teilte mit, dass das Gebäude seit dem vergangenen Wochenende unbewohnt war. Dadurch blieb es nach bisherigem Stand bei einem Einsatz ohne Verletzte, obwohl das Feuer das Haus bereits stark erfasst hatte.

Weil sich in einem Reetdach Glutnester schwer erreichen lassen, bekommt die Feuerwehr Unterstützung durch das Technische Hilfswerk. Ein Spezialbagger aus Hamburg soll dabei helfen, verdeckte Brandstellen freizulegen. So können die Einsatzkräfte Bereiche erreichen, die sonst nur schwer zugänglich wären. Für den Reetdachhausbrand in Labenz ist diese Unterstützung wichtig, da die Kontrolle des Dachs besonders aufwendig bleibt.

Zur Ursache des Feuers liegen bislang keine Informationen vor. Auch zur Höhe des entstandenen Schadens gibt es noch keine Angaben. Der Einsatz dürfte nach Einschätzung der Beteiligten mehrere Stunden andauern, da die Löscharbeiten und die Kontrolle des Gebäudes weiter Zeit benötigen. Neue Angaben zum Schaden wurden bislang nicht veröffentlicht.

Für die Umgebung bleibt vor allem wichtig, dass der Einsatz noch nicht abgeschlossen ist. Weitere Angaben zu Brandursache, Schadenhöhe oder möglichen nächsten Schritten wurden bislang nicht genannt. Sobald die Glutnester erreichbar sind, können Feuerwehr und THW die restlichen Arbeiten fortsetzen.

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Adresse: Lübeck
Website: PM

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