Polizei

Polizei ermittelt nach Raubversuch

Tatverdächtiger kam in Gewahrsam

Ein Raub am Bismarck-Denkmal Lübeck beschäftigt seit Dienstag die Ermittler. Nach Angaben der Polizeidirektion Lübeck meldete ein Passant am Montag, 8. Juni 2026, gegen 17.24 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen vier Personen im Stadtteil St. Lorenz.

Beim Eintreffen der Beamten vom 1. und 2. Polizeirevier saß ein 33-jähriger Mann leicht verletzt auf den Stufen des Denkmals. Ein 28-jähriger Mann wurde nach Angaben der Polizei von einem 32-jährigen Mann zu Boden gedrückt. Die Einsatzkräfte trennten die Beteiligten und befragten sie anschließend einzeln.

Nach ersten Erkenntnissen sollen der 32-Jährige und eine weitere, bisher unbekannte Person versucht haben, dem 33-Jährigen den Rucksack zu entreißen. Als dessen 28-jähriger Bekannter helfen wollte, soll er zu Boden geworfen worden sein. Der unbekannte Tatverdächtige soll außerdem mit einem Fahrradschloss nach dem 33-jährigen Lübecker geschlagen haben und danach geflüchtet sein.

Der leicht verletzte Mann musste laut Polizei nicht ärztlich behandelt werden. Der 32-jährige Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt. Außerdem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Danach kam er ins Polizeigewahrsam.

Das Kommissariat 13 führt die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes. Weitere Angaben zu dem unbekannten Tatverdächtigen nannte die Polizei in der Mitteilung nicht. Auch zu möglichen weiteren Maßnahmen machte die Behörde zunächst keine Angaben. Grundlage bleibt damit der bislang geschilderte Ermittlungsstand. Die Meldung ordnet den Einsatz dem Bereich des Denkmals in St. Lorenz zu. Genannt werden das 1. und 2. Polizeirevier sowie das Kommissariat 13. Damit liegt der Schwerpunkt auf der Rekonstruktion des Ablaufs und der weiteren strafrechtlichen Einordnung.

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