Polizei Absperrung

Buttersäure in Café: Polizei ermittelt

Anwohner mussten für rund zwei Stunden raus

Ein Buttersäure-Einsatz im Café Großenbrode hat am Montagnachmittag, 4. Mai, Feuerwehr und Polizei beschäftigt. Den Betreibern fiel ein beißender Geruch auf, woraufhin Einsatzkräfte mit dem Stichwort Gefahrgut anrückten. Vor Ort dauerten die Maßnahmen nach Angaben der Leitstelle etwa zwei Stunden.

Bei Messungen stellten die Kräfte fest, dass mehrere Gegenstände mit Buttersäure verunreinigt waren. Genannt werden unter anderem Strandkörbe, Flyer und Tische. Weil sich der Geruch schnell ausbreiten kann, lüfteten die Einsatzkräfte das Gebäude umfangreich. Außerdem entfernten sie die übel riechende Säure, damit das Café wieder genutzt werden kann, sobald die Reinigung abgeschlossen ist.

Verletzt wurde nach Angaben der Leitstelle niemand. Während des Einsatzes mussten Anwohner aus einem anliegenden Wohnkomplex das Gebäude verlassen. Damit sollte verhindert werden, dass Menschen dem Geruch oder möglichen Rückständen ausgesetzt sind. Nach Abschluss der Arbeiten konnten die Betroffenen zurückkehren, nachdem die Lage vor Ort gesichert war.

Wie die Polizei mitteilt, wird nun ermittelt, wer die Buttersäure in dem Café verteilt hat. Zu möglichen Hintergründen machte die Mitteilung keine Angaben. Auch zur Höhe eines möglichen Schadens wurden keine Details genannt, ebenso wenig zum weiteren Ablauf der Ermittlungen.

Wer am Montagnachmittag in Großenbrode rund um das Café Beobachtungen gemacht hat, kann diese den Ermittlern schildern. Hinweise sind für die Aufklärung wichtig, weil die Polizei den Ablauf und mögliche Beteiligte nachvollziehen will. Auch Angaben dazu, wann und wo der Geruch zuerst wahrgenommen wurde, können dabei helfen.

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Adresse: Lübeck
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