Hagedorn trifft achtmal, Ferjan hält stark
Der VfL Lübeck-Schwartau hat beim VfL Comeback gegen Krefeld Eagles am 26. April 2026 ein 28:28 geholt und bleibt trotz Verletzungsproblemen im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. In der Schlussphase fehlten nur Sekunden zum Auswärtssieg.
Die Partie startete mit hohem Tempo und schnellen Toren. Lukas Emdorf traf früh zum 3:2, Einar Nickelsen legte nach einem Ballgewinn mit einem Doppelschlag zum 6:5 nach. Alexander Hartwig glich aus und erzielte kurz darauf auch die erste Lübecker Führung. Ole Hagedorn brachte den VfL in der 24. Minute wieder auf 12:14, doch Krefeld drehte bis zur Pause auf 16:14.
Nach dem Seitenwechsel lief es zunächst nicht für die ersatzgeschwächten Lübecker. Krefeld setzte sich bis zur 37. Minute auf 20:15 ab. In Unterzahl verkürzte Paul Holzhacker per Tempogegenstoß auf 22:19, ehe der VfL mit einem Schlussspurt wieder herankam.
In der Crunchtime zeigte das Team Moral und startete einen 6:1-Lauf, den Nickelsen in der 51. Minute komplettierte. Mark Ferjan hielt mit 15 Paraden wichtige Bälle, Speckmann verkürzte auf 27:26. Hagedorn glich vier Minuten vor Schluss zum 27:27 aus und traf zu Beginn der letzten Minute auch zum 28:28. Ein letzter Ballgewinn sechs Sekunden vor dem Ende reichte nicht mehr für den Sieg.
Trainer David Röhrig sprach nach Angaben des Vereins von einem überraschenden und glücklichen Punkt und verwies auf die fehlenden Wechseloptionen im Rückraum. Weiter geht es am Freitag, 1. Mai 2026, mit dem Heimspiel gegen TuSEM Essen in der Hansehalle. An diesem Abend ist Inklusionsspieltag: Die Türen öffnen um 17 Uhr, um 17:10 Uhr ist ein Inklusionsspiel vorgesehen, Anwurf ist um 19 Uhr.
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