Atemalkoholtest führt zu Blutprobe und Verfahren
Trunkenheit im Verkehr in St. Lorenz beschäftigt die Polizei seit Samstagmittag, 14. März 2026. Nach Angaben der Polizeidirektion Lübeck gab es in den Stadtteilen St. Jürgen und St. Lorenz einen entsprechenden Verdacht im Straßenverkehr. Eine Anruferin meldete gegen 13 Uhr, dass ein Peugeot vor ihr mutmaßlich unter Alkoholeinfluss geführt werde. Das Auto sei in Schlangenlinien unterwegs gewesen und habe sich auf der Moislinger Allee befunden.
Eingesetzte Beamte suchten nach dem Wagen und stellten ihn schließlich in der Nebenhofstraße fest. Bei der anschließenden Kontrolle hätten die Kräfte einen unsicheren Gang des Fahrzeugführers bemerkt. Der 43-Jährige habe einem freiwilligen Atemalkoholtest zugestimmt, der einen vorläufigen Wert von 3,57 Promille ergeben habe.
Auf dieser Grundlage ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe an. Laut Mitteilung kam es im Zusammenhang mit dem Vorfall zu keinem Unfall, auch Schäden oder Verletzte wurden nicht genannt. Die Polizei leitete gegen den Mann, einen polnischen Staatsangehörigen, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.
Damit der Peugeot nicht weitergeführt werde, wurden die Fahrzeugschlüssel den Angaben zufolge im Einverständnis des Fahrers an einen nüchternen Bekannten ausgehändigt. Die weiteren Ermittlungen hängen unter anderem von den Ergebnissen der Blutuntersuchung ab; hierzu machte die Polizei keine Angaben. Ob der Mann zuvor bereits auffällig geworden war, blieb ebenfalls offen.
Rückfragen zu der Meldung nimmt die Öffentlichkeitsarbeit der Polizeidirektion Lübeck entgegen. Ansprechpartnerin ist Anna Julia Meyer, erreichbar telefonisch unter 0451 / 131 – 2005, per Fax unter 0451 / 131 – 2019 sowie per E-Mail an Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de.
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