Verletzungen zwingen zu Lösungen im Rückraum
In der ausverkauften Hansehalle erlebten 2.100 Zuschauer am 15. März 2026 ein intensives Traditionsduell, doch der VfL verliert gegen N-Lübbecke mit 27:31 (15:15). Trotz Verletzungssorgen blieb Lübeck-Schwartau lange dran und hielt die Partie bis in die Schlussphase offen.
Der VfL startete effektiv, glich früh aus und ging nach sechs Minuten erstmals mit 4:3 in Führung. In der ausgeglichenen Phase trafen beide Teams im Wechsel, ehe Oliver Juhl in der 15. Minute zum 8:9 verkürzte. Mit variablen Lösungen im Angriff erspielte sich der VfL in der 21. Minute durch Rückkehrer Jan-Eric Speckmann das 13:12.
Weil im Rückraum mehrere Spieler fehlten, kam auch Nadav Cohen immer wieder zum Einsatz. Ole Hagedorn stellte den 15:15-Halbzeitstand her. Nach dem Seitenwechsel blieb es eng: Speckmann glich zum 16:16 aus, vier Minuten später brachte Einar Nickelsen den VfL mit 19:18 erneut in Front.
In der zweiten Hälfte wechselten die Vorteile weiter. Nach 42 Minuten hieß es 23:22 für den VfL, anschließend traf Speckmann in Überzahl zum 24:22. In der entscheidenden Phase zog der TuS N-Lübbecke mit einer offensiveren Deckung erstmals mit vier Toren davon. Hagedorn verkürzte noch auf 25:28, Cohen traf vier Minuten vor Schluss zum 27:29, doch mehr war nicht drin. Juhl, Hagedorn und Nickelsen erzielten jeweils sechs Treffer.
Trainer David Röhrig hob nach Angaben des Vereins die Einsatzbereitschaft trotz der personellen Lage hervor. Rund 3.200 Fans erlebten zudem den Doppelspieltag mit dem SV Todesfelde: Die Frauen gewannen ihr Derby und wurden anschließend als Drittligameister und Aufsteiger geehrt. Weiter geht es für den VfL am 29. März 2026 in Coburg, das nächste Heimspiel folgt am 2. April 2026 gegen die HSG Nordhorn-Lingen.
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