Lümo fällt aus, Service-Center bleiben geschlossen
In Lübeck kommt es am Freitag, 27. Februar 2026, zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr. Die Gewerkschaft ver.di hat nach Angaben der Stadtwerke Lübeck Mobil zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Busse und der Fährverkehr der Stadtwerke Lübeck Mobil, sodass Fahrgäste an diesem Tag mit stark eingeschränkten Angeboten rechnen müssen.
Vom Betriebsbeginn ab circa 3 Uhr bis voraussichtlich zum Betriebsende bleiben alle Busse der Stadtwerke Lübeck Mobil im Depot. Auch der On-Demand-Service „Lümo“ steht während des Warnstreiks nicht zur Verfügung. Wer auf den ÖPNV angewiesen ist, muss daher auf alternative Möglichkeiten ausweichen oder die Fahrtplanung entsprechend anpassen.
Nicht betroffen und planmäßig unterwegs sind den Angaben zufolge die Linien der Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft. Dazu zählen die Linien 30, 31, 33, 34, 35, 38, 40 und 50. Für viele Verbindungen Richtung Travemünde bleiben damit zumindest einzelne Linienangebote bestehen, während der übrige Busbetrieb der Stadtwerke ausfällt.
Auch der Fährbetrieb wird bestreikt, einschließlich der Norderfähre. Für Fußgänger und Radfahrer besteht jedoch stündlich zur vollen Stunde eine Überfahrtmöglichkeit an der Hauptfähre zum Priwall und zurück. Die Erreichbarkeit des Priwalls in Notfällen bleibt zudem gewährleistet, da Rettungsdienste wie Krankenwagen und Feuerwehr weiterhin passieren können.
Während des Warnstreiks bleiben außerdem die Service-Center in Travemünde sowie am ZOB Lübeck geschlossen. Fahrgäste sollten dies bei geplanten Anliegen rund um Tickets oder Auskünfte berücksichtigen und ihre Wege entsprechend organisieren.
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