Werkzeug im Auto entdeckt, Ermittlungen laufen
In der Nacht zum 17. Februar 2026 hat eine Kontrolle auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Norderstraße in Geesthacht zu fünf vorläufigen Festnahmen geführt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg überprüfte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Geesthacht gegen 0:30 Uhr fünf Männer. Zu ihnen gehörten zwei Fahrzeuge, ein VW Passat mit Hamburger Kennzeichen und ein Ford mit polnischer Zulassung.
Während die Beamten die Personalien der 17 bis 28 Jahre alten Männer feststellten, fiel anderen Kräften in unmittelbarer Nähe ein Aufbruch von zwei Baucontainern in der Schillerstraße auf. Der Kontrollort und der Tatort lagen demnach nur wenige Schritte auseinander. Die Einsatzkräfte reagierten darauf, indem sie den Bereich genauer überprüften und die Fahrzeuge der Kontrollierten in die Maßnahmen einbezogen.
Bei der anschließenden Durchsicht der Innenräume fanden die Beamten den Angaben zufolge diverse Aufbruchwerkzeuge. Diese Gegenstände stellten sie sicher und beschlagnahmten sie als mögliche Beweismittel. Am Tatort wurden zudem Spuren gesichert, die nach der bisherigen Spurenlage Hinweise auf eine mögliche Tatbeteiligung der kontrollierten Männer ergaben.
Auf dieser Grundlage nahm die Polizei fünf rumänische Tatverdächtige vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Vormittag wurden die Männer wieder entlassen. Ob aus den aufgebrochenen Baucontainern Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit offen und Teil der laufenden Ermittlungen. Die Ermittler prüfen nun den genauen Ablauf und einen möglichen Zusammenhang zwischen Fund und Tatort in Geesthacht.
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