Polizei

Verdacht auf berauschte Busfahrt in Kücknitz

Ermittlungen nach Auffahren am Kirchplatz

In Lübeck-Kücknitz steht eine Busfahrerin im Verdacht, am Donnerstagabend, 12. Februar 2026, unter berauschenden Mitteln gefahren zu sein. Der Verdacht auf berauschte Busfahrerin wurde nach Angaben der Polizei durch mehrere Hinweise von Fahrgästen an die Leitstelle ausgelöst. Verletzt wurde bei dem Vorfall nach aktuellem Ermittlungsstand niemand. Dabei ging es um eine Fahrt im Stadtteil Kücknitz.

Gegen 19 Uhr soll die 40-Jährige einen Bus, der vom Lübecker ZOB zum Skandikai fahren sollte, in Schlangenlinien gelenkt und dabei teilweise in den Gegenverkehr geraten sein. Den ersten Erkenntnissen zufolge sei es dabei auch zu einer Gefährdung eines Fußgängers gekommen. An der Kreuzung Solmitzstraße/Kirchplatz soll der Bus zudem auf einen verkehrsbedingt wartenden Pkw aufgefahren sein.

Der Zusammenstoß habe laut Mitteilung keinen Schaden verursacht. Die eingesetzten Beamten hätten bei der Fahrerin Hinweise auf den Einfluss berauschender Mittel festgestellt und deshalb eine Blutprobe angeordnet. Damit solle geprüft werden, ob Alkohol, Drogen oder Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt haben könnten.

Außerdem beschlagnahmten die Polizisten den Führerschein sowie die Fahrerkarte der deutschen Staatsangehörigen. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel auf. Welche Ergebnisse die Blutprobe liefert, sei Teil der laufenden Ermittlungen.

Personen, die sich nicht im Bus befanden, sich aber durch den Bus gefährdet fühlten, werden gebeten, sich unter 0451 131 7300 bei der Polizei zu melden.

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