Kripo ermittelt nach Brand in Sielbecker Halle
In Eutin-Sielbeck ist am Samstagfrüh, 14. Februar 2026, die Mehrzweckhalle eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Sielbecker Landstraße in Brand geraten. Der Brand in Eutin-Sielbeck mit toten Tieren wurde nach Angaben der Polizei von Passanten und Anwohnern gemeldet. Menschen wurden bei dem Einsatz demnach nicht verletzt, mehrere Tiere des Hofes verendeten jedoch.
Eine Zeitungsausträgerin und ein Verkehrsteilnehmer hätten gegen 4:30 Uhr Rauch und Feuerschein wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert. Freiwillige Feuerwehren aus umliegenden Gemeinden sowie das Technische Hilfswerk waren in der Nacht vor Ort, um die Flammen in der Halle zu bekämpfen. In unterschiedlichen Bereichen seien eine Werkstatt, größere Maschinen und Werkzeug untergebracht gewesen; außerdem hätten dort Düngemittel gelagert.
Trotz der Löscharbeiten verendeten den Angaben zufolge fünf Alpakas und sechs Schafe mit Lämmern sowie zahlreiche Hühner. Die Tiere seien in Ställen hinter der brandbetroffenen Halle untergebracht gewesen. Für Menschen habe es nach derzeitigem Stand keine Verletzungen gegeben.
Zur Schadenshöhe enthält die Mitteilung zwei Einschätzungen: Zunächst wird ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich genannt, später ist von einem mittleren sechsstelligen Bereich die Rede. Eine abschließende Bezifferung liege damit nach aktuellem Stand noch nicht vor.
Die Kriminalpolizei Eutin hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob technische Gründe, der Zustand der Halle oder andere Faktoren eine Rolle spielten, soll jetzt geklärt werden. Konkrete Hinweise zur Ursache nennt die Polizei in der Mitteilung nicht.
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Adresse: Eutin
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