Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
In der Lübecker Innenstadt ist es in der Nacht zum 8. Februar 2026 zu einem Vorfall in einem Bus der Linie 5 gekommen. Gegen 0:20 Uhr gerieten mehrere Jugendliche in Streit; dabei soll eine 14-Jährige einem 17-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Die Formulierung Pfefferspray im Bus Lübeck Innenstadt taucht im Zusammenhang mit dem Einsatz auf, wie die Polizeidirektion mitteilt.
Nach derzeitigem Stand begann die Auseinandersetzung zwischen zwei Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren sowie einem 17 Jahre alten Jungen mit Beleidigungen. Zudem soll es zu einem Schlag ins Gesicht gekommen sein. Im weiteren Verlauf setzte die 14-Jährige das Reizgas ein. Ein weiterer, unbeteiligter 17-Jähriger erlitt durch das Spray Schmerzen im Halsbereich.
Der Bus befuhr zum Zeitpunkt des Geschehens die Krähenstraße in Richtung Innenstadt. Der Fahrer stoppte kurz danach und öffnete alle Türen, damit das Gas entweichen und Fahrgäste aussteigen konnten. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden außer den beiden betroffenen 17-Jährigen keine weiteren Menschen verletzt. Alle Beteiligten wurden im Anschluss an polizeiliche Maßnahmen den Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Ermittler leiteten Verfahren wegen des Verdachts der Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung und gefährlichen Körperverletzung ein. Zur Rekonstruktion des Ablaufs werten die Beamten Zeugenhinweise und vorhandene Videoaufzeichnungen aus. Ziel ist es, die Abfolge der Handlungen im Fahrzeug präzise nachzuvollziehen und die strafrechtliche Relevanz einzelner Beiträge zu prüfen.
Wer in der Nacht zum 8. Februar gegen 0:20 Uhr im Bereich Krähenstraße mit Linie 5 unterwegs war und Beobachtungen gemacht hat, kann Hinweise bei der Polizei einreichen. Mehr Beiträge für Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Mehr Beiträge
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