WSP ermittelt – kein Schaden, keine Verletzten
Am Abend des 4. Februar 2026 kam es beim Passieren der Travemündung zu einem Blackout Tankschiff Travemündung: Nach Angaben der Polizeidirektion Lübeck fiel auf einem unter estnischer Flagge fahrenden Motortankschiff die Antriebsmaschine aus. In der Folge verlor das Schiff kurzfristig die Bordstromversorgung und leitete ein Notankermanöver ein, um Halt im Fahrwasser zu gewinnen.
Ein hinzugerufener Schlepper stabilisierte die Lage und hielt den Tanker auf Position. Wie die Einsatzkräfte mitteilen, konnte die Maschine anschließend wieder gestartet werden. Daraufhin erfolgte die Begleitung zum Skandinavienkai, wo das Schiff im Hafen von Travemünde festmachte. Weder die Besatzung noch andere Menschen kamen zu Schaden, zudem wurden keine Sachschäden gemeldet.
Den ersten Erkenntnissen zufolge dürfte ein verstopfter Seefilter den Ausfall verursacht haben. Demzufolge habe sich in der Trave Schlammeis gebildet, das in die Maschine gelangte und den Filter blockierte. Eine Grundberührung trat nicht ein. Die Wasserschutzpolizei Travemünde übernahm vor Ort die weiteren Maßnahmen und dokumentierte den Ablauf für die anschließenden Ermittlungen.
Außerdem sprach die Berufsgenossenschaft Verkehr ein Weiterfahrverbot aus. Damit bleibt das betroffene Schiff vorerst im Hafen gebunden, bis die Ursache vollständig geklärt und die Anlage technisch überprüft ist. Die Ermittler werten die vorliegenden Informationen aus und prüfen, ob weitere Schritte erforderlich sind. Ergänzende Feststellungen lagen zunächst nicht vor.
Für den Schiffsverkehr ergaben sich nach der Begleitung zum Skandinavienkai keine zusätzlichen Hinweise aus der Mitteilung. Das Schiff liegt dort fest, die Weiterfahrt ist untersagt, und die Wasserschutzpolizei führt die Ermittlungen fort. Mehr Beiträge für Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Mehr Beiträge
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