Elektroschocker gefunden, Person festgenommen
Am Donnerstagnachmittag, dem 29. Januar 2026, fanden Kontrollen Hauptbahnhof Lübeck Waffenverbot statt. Zwischen 15:30 Uhr und 18:30 Uhr überprüften Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Bundespolizei und des 2. Polizeireviers insgesamt 80 Personen. Den Angaben zufolge sollte das Verbot zum Mitführen von Waffen und Messern im öffentlichen Nah- und Fernverkehr konsequent durchgesetzt werden.
Im Ergebnis stellten die Kräfte elf verschiedene Verstöße fest. Gegen einen Kontrollierten leiteten sie ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz ein, weil er einen Elektroschocker bei sich führte. Drei weitere Personen müssen sich in Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten, da sie Pfeffersprays und ein Taschenmesser mitführten. Solche Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.
Bei der Überprüfung der Personalien bemerkten die Beamten zudem eine zur Festnahme ausgeschriebene Person. Nach Begleichung einer fälligen Geldstrafe wurde diese nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Weitere festgestellte Delikte betrafen Hausfriedensbruch, die unerlaubte Abgabe von Cannabis an Minderjährige, den illegalen Besitz von Amphetamin sowie nicht erlaubte Einwegzigaretten.
Die Einsatzkräfte betonten nach der Maßnahme, dass vergleichbare Kontrollen auch künftig unangekündigt stattfinden sollen. Ziel sei es, die Einhaltung des Waffenverbots im Bahnverkehr zu sichern und das Sicherheitsgefühl im Umfeld des Hauptbahnhofs zu stärken. Die Bilanz der mehrstündigen Kontrolle bildet dafür die aktuelle Grundlage.
Für Fahrgäste empfiehlt sich, vor Betreten von Bahnhofsbereichen und Zügen auf das Mitführen verbotener oder gefährlicher Gegenstände zu verzichten und auf Hinweise der Behörden zu achten; bei Verstößen drohen Verfahren und empfindliche Bußgelder. Mehr Beiträge für Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Mehr Beiträge
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