Einsätze nach Alkoholkonsum und Ruhestörung
Am 17. und 18. Januar 2026 hat es in Mölln laut Mitteilung der Polizeidirektion Ratzeburg zwei Angriffe auf Polizeibeamte gegeben. Die Vorfälle ereigneten sich am Samstagabend in der Hauptstraße und am frühen Sonntagmorgen in der Danziger Straße. Nach den Einsätzen wurde ein Tatverdächtiger verletzt gemeldet, ein Beamter erlitt leichte Blessuren. Die Keyphrase Angriffe auf Polizeibeamte Mölln Wochenende wird hier benannt.
Am Samstag gegen 20:35 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Restaurant in der Hauptstraße gerufen. Dort suchte eine augenscheinlich stark alkoholisierte 45-jährige Deutsche aus Mölln Hilfe. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab vorläufig 2,45 Promille. Im Zuge der Gewahrsamnahme widersetzte sich die Frau zunächst passiv, steigerte ihren Widerstand jedoch auf dem Weg zum Streifenwagen und im Fahrzeug. Den Beamten gelang es, sie zu fesseln und zum Zentralgewahrsam nach Lübeck zu bringen; verletzt wurde dabei keiner der Polizisten.
Sonntag gegen 5:15 Uhr rückten Polizisten in die Danziger Straße aus, nachdem ein Anwohner eine Ruhestörung gemeldet hatte. Laute Musik führte die Beamten zu einem 48-jährigen Deutschen. Den Angaben zufolge kam es im Verlauf zu mehrfachen Beleidigungen und Bedrohungen sowie zu körperlichen Angriffen auf die Einsatzkräfte. Ein Beamter wurde leicht verletzt. Um die Attacken zu beenden, setzten die Polizisten Reizgas ein und fesselten den Tatverdächtigen. Wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogenkonsum ordnete die Staatsanwaltschaft die Entnahme einer Blutprobe an, gegen die sich der Mann sperrte.
Gegen beide Tatverdächtige leitete die Polizei Ermittlungsverfahren ein. Die Einsatzmaßnahmen umfassten in beiden Fällen Fesselungen und die Unterbringung im Zentralgewahrsam nach Lübeck. Damit sollten weitere Angriffe auf die Beamten verhindert und die Maßnahmen rechtssicher abgeschlossen werden.
Für Rückfragen nennt die Polizeidirektion Ratzeburg die Pressestelle als Ansprechpartner: Telefon 04541/809-2012, E-Mail Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de. Die Medieninformation stammt von der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg.
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