Straßensperrung wegen Gefahr durch Gasflaschen
Am Abend des 5. Januar 2026 ist in Lübeck-St. Jürgen ein Krankentransportwagen im Mönkhofer Weg in Brand geraten. Der Krankentransportwagen Brand St. Jürgen führte nach Angaben der Polizei zu einer Vollsperrung des Abschnitts zwischen Stadtweide und dem Bahnhaltepunkt St. Jürgen. Verletzt wurde niemand, im Fahrzeug befand sich kein Patient. Als Ursache gilt derzeit ein technischer Defekt, Hinweise auf eine Straftat gibt es nicht.
Gegen 20:30 Uhr bemerkte die Besatzung Motorprobleme und brachte das Fahrzeug zum Stillstand. Kurz darauf schlugen Flammen aus dem Motorraum. Die zwei Einsatzkräfte verließen den KTW rechtzeitig und alarmierten die Feuerwehr. Zudem informierten sie die Polizei. Der Verkehr wurde während der Maßnahmen örtlich abgeleitet. Weitere Personen waren nicht betroffen, sodass die Helfer sich auf die Sicherung der Einsatzstelle konzentrieren konnten.
Das Feuer griff rasch auf das gesamte Krankentransportfahrzeug über, bis das Auto in Vollbrand stand. Die eintreffenden Kräfte übernahmen den Löschangriff, wie die Feuerwehr mitteilt. Weil Sauerstoffflaschen an Bord waren und hitzebedingt detonieren könnten, sperrte die Polizei den Mönkhofer Weg weiträumig. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um mögliche Gefährdungen auszuschließen.
Die Flammen, die Hitze und der Rauch zerstörten den Wagen vollständig. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden und wurde abgeschleppt. Gegen 22:30 Uhr war der Einsatz beendet. Nach aktuellem Stand bleibt als Brandursache ein technischer Defekt wahrscheinlich; Anzeichen für fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln liegen nicht vor.
Der gesperrte Bereich lag zwischen der Stadtweide und dem Bahnhaltepunkt St. Jürgen. Ein Patient war nicht an Bord. Die genaue Höhe des Sachschadens steht noch aus. Die Straße war bis zum Ende der Bergung gegen 22:30 Uhr gesperrt.
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