Stelen

„Offene Stelen“ von Jan Jastram

Schwere und Leichigkeit

Jan Jastram ist ein Bildhauer, der Holz als bevorzugtes Material nutzt, um beeindruckende Skulpturen zu schaffen. Mit seiner Technik und den einzigartigen Formen hebt er die Gegensätze von Schwere und Leichtigkeit hervor. Ein herausragendes Werk ist „Offene Stelen“, das durch die gewählte Materialität und Formensprache besticht.

Material und Technik

Jastram arbeitet vor allem mit Eichen- und Ulmenholz, wobei er verschiedene Werkzeuge wie Kreis- und Motorsäge verwendet. Gelegentlich setzt er auch Gewichte ein, um das Holz zu biegen. „Offene Stelen“ besteht aus sechs nebeneinander stehenden Holzbohlen. Die breiten, massiven Bohlen vermitteln auf den ersten Blick eine monumentale Schwere. Betrachter, die die Stelen jedoch von der Seite ansehen, erkennen eine unerwartete Leichtigkeit, die durch die geringe Tiefe und die Neigung der Bohlen erzeugt wird.

Holzskulptur

Spannung zwischen Natur und Kunst

Das Naturmaterial Holz zeigt in den Stelen unregelmäßige Umrisse und Oberflächenstrukturen. Diese sichtbaren Spuren des künstlerischen Prozesses verstärken den Kontrast zwischen der archaischen, organischen Form und der klaren Architektur des umliegenden Gerichtsgebäudes. Die Betrachtung der Stelen verändert sich je nach Standpunkt und schafft so eine dynamische und faszinierende Erscheinung.

Holzskulptur

Holzkunst mit Struktur und Raum

Jan Jastrams „Offene Stelen“ sind ein perfektes Beispiel für seine Fähigkeit, mit Holz eine Spannung zwischen natürlicher Struktur und künstlerischer Form zu erzeugen. Sie zeigen nicht nur handwerkliches Können, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Architektur und dem Raum. Mehr News aus Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Alle Beiträge

Photo Credits: A.S

Adresse:    Am Burgfeld 7, Amtsgericht Lübeck, St. Gertrud
Website:     Kunst im Öff. Raum Lübeck

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