Ein neuer Blick auf den Kreuzweg
Kunst als spirituelles Zeichen
Internationale Bildhauer schufen Stelen für den Kreuzweg und den Märtyrerweg, der an vier Lübecker Geistliche erinnert, die im Nationalsozialismus Widerstand leisteten. Die Skulpturen aus Granit und Stahl symbolisieren Werte wie Nächstenliebe und Toleranz. Gleichzeitig bieten sie Raum für persönliche Interpretationen.
Die Skulptur „Ende und Anfang“ von Frede Troelsen bildet den Abschluss des Kreuzwegs. Sie liegt als einzige Stele am Boden und verweist auf das Ende von Jesu Leidensweg sowie auf die Versöhnung mit Gott. Geometrische, ineinandergreifende Formen erzeugen eine ruhige, harmonische Wirkung.
Biografie von Frede Troelsen
Frede Troelsen (1936–2014) war ein dänischer Künstler, der besonders für seine Arbeiten mit Stein und Holz bekannt wurde. Er entwickelte eine einzigartige Symbolsprache, die sich in seinen Skulpturen durch einfache, miteinander verbundene Figuren ausdrückt. Diese Figuren verkörpern Themen wie Vereinigung und Balance.
Neben seinen Skulpturen schuf Troelsen auch Zeichnungen, Collagen und Gemälde. Diese vielseitigen Arbeiten wurden in internationalen Ausstellungen gezeigt und spiegeln seine Fähigkeit wider, sich in verschiedenen Medien auszudrücken.
Gedenken in Stein gemeißelt
Die Skulptur lädt dazu ein, innezuhalten und nachzudenken – über Glauben, Leid und Versöhnung. Sie verbindet Vergangenheit mit Gegenwart und hält die Erinnerung lebendig.
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Photo Credits: A.S
Adresse: Jerusalemsberg, St. Gertrud
Website: Kunst im Öff. Raum Lübeck
