Lübeck 1671

Wie war das damals: Lübeck 1671

Die Organisation der Schifffahrt – Lübeck im Wandel

In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf das Jahr 1671. Während Lübeck nach dem Ende der Hanse neue Wege in der Handelsschifffahrt sucht, schließen sich die Schiffer zu einer eigenen Gesellschaft zusammen – ein Schritt mit nachhaltiger Bedeutung.

Die Lübecker Schiffergesellschaft – ein neuer Anfang auf See

Nach dem Niedergang der Hanse wurde der Schiffsverkehr an der Ostsee nicht eingestellt – im Gegenteil: Kaufleute und Kapitäne passten sich an neue Bedingungen an. In Lübeck gründeten die Schiffer 1671 eine eigene Organisation: die Lübecker Schiffergesellschaft.

Sie war nicht nur ein Zusammenschluss zur beruflichen Selbsthilfe, sondern übernahm auch soziale, rechtliche und organisatorische Aufgaben. Man organisierte gemeinschaftlich die Überfahrt, regelte Ausbildung, half in Notlagen und vertrat die Interessen der Schiffer gegenüber Rat und Kaufleuten. Sitz der Gesellschaft war und ist das traditionsreiche Haus an der Breiten Straße, das heute als Gaststätte eine beliebte Sehenswürdigkeit ist.

Die Gründung war Ausdruck bürgerlicher Selbstverantwortung – ein Motiv, das Lübeck auch in der Zeit nach dem hansischen Glanz trug.

Einführung neuer städtischer Zunftordnungen zur Stabilisierung des Handwerks
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Lübeck im Dreißigjährigen Krieg: Stadt wird neutraler Zufluchtsort
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Abschluss eines Handelsvertrags mit Schweden zur Stärkung des Ostseehandels
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Westfälischer Friede: Lübeck behält seine Reichsfreiheit
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Einrichtung einer Navigationsschule zur Ausbildung von Seeleuten
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Letzter offizieller Hansetag in Lübeck: Symbolisches Ende der Hanse
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Beginn der systematischen Stadtvermessung für moderne Verwaltung
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Einführung eines einheitlichen Maß- und Gewichtssystems
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Lübeck modernisiert seine Stadtbefestigungen (Barockanlagen)
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Gründung eines Seekabelwerks zur Förderung des Hafenhandels
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