Krieger

Fritz Behns „Sterbender Krieger“

Schmerz und Verlust

Die Skulptur „Sterbender Krieger“ von Fritz Behn, die 1919 aufgestellt wurde, erinnert an die Opfer des Ersten Weltkriegs. Sie zeigt einen tapferen Soldaten in den letzten Momenten seines Lebens, symbolisch für den Schmerz und die Trauer der Zeit.

Symbol der Trauer

Die Skulptur aus weißem Muschelkalk steht auf einer halbrunden Fläche, umgeben von Bäumen. Im Stil antiker griechischer Kunst zeigt sie einen Krieger, der sich mit der linken Hand an die Brust fasst und ein zerbrochenes Schwert hält – ein Symbol für Verlust und Zerstörung.

Das Ehrenmal wurde von der Witwe des gefallenen Hauptmanns Dr. Hermann Küstermann gestiftet, dessen Name auf dem Sockel steht. Ein Gedicht von Otto Anthes erinnert an die Gefallenen und ehrt ihr Opfer.

Steinskulptur

Fritz Behn: Künstler des Lebens

Geboren in Lübeck und ausgebildet an der Akademie der Bildenden Künste München, prägte das 20. Jahrhundert mit seinen Tierplastiken und Kriegerdenkmälern. Besonders bekannt wurde er für seine detaillierten Darstellungen von Tieren, die eine lebensechte Präsenz ausstrahlen. Doch auch die Kriegs- und Verlustthematik fand in seinen Ehrenmalen ihren Ausdruck. Behn hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die Kunstwelt, indem er Leben und Emotionen meisterhaft in Stein verewigte.

Steinskulptur

Ein ewiges Symbol der Trauer

„Sterbender Krieger“ bleibt ein eindrucksvolles Denkmal für die Opfer des Krieges, das die Gefühle von Trauer und Opferbereitschaft für immer bewahrt. Mehr News aus Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Alle Beiträge

Photo Credits: A.S

Adresse:    Sandberg, Ehrenfriedhof, St. Gertrud
Website:     Kunst im öff. Raum Lübeck

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