Gedenkstein

Gedenkstein f. Opfer des Lübecker Brandanschlages

Eindringliches Mahnmal

Am 18. Januar 1996 ereignete sich in der Hafenstraße 52 ein Brandanschlag, der zehn Menschen das Leben kostete und viele weitere verletzte. Um an dieses tragische Ereignis zu erinnern, wurde im Mai 2000 ein Gedenkstein errichtet.

Ein tragisches Ereignis

Das Lübecker Steinmetz-Unternehmen natursteinwolf stiftete und gestaltete den Gedenkstein. Er besteht aus zwei rechtwinklig verbundenen Granitplatten, die eine zerstörte Gebäudeecke symbolisieren. Die vordere Platte trägt eine Inschrift, die an die Opfer erinnert und die unaufgeklärte Täterschaft thematisiert. Die unbearbeiteten Seitenflächen stehen für Zerstörung und Verlust.

Gedenkstein

Errichtung des Gedenksteins

Zunächst am Tatort errichtet, wurde der Gedenkstein 2014 an einen neuen Standort auf die gegenüberliegende Straßenseite versetzt. Dort ist er in eine Bodenfläche aus verschiedenen Natursteinen eingebettet, die internationale Verbundenheit ausdrücken. Sitzquader aus dem gleichen roten Granit laden zur Besinnung ein.

Die Firma natursteinwolf, ein traditionsreiches Lübecker Unternehmen in vierter Generation, fertigt Grabmäler, restauriert historische Bauten und schafft Erinnerungsorte mit handwerklicher Präzision.

Gedenksteinbrandanschlag

Eine Mahnung für die Zukunft

Der Gedenkstein hält das Gedenken an die Opfer lebendig und erinnert daran, für Menschenrechte und Schutz von Geflüchteten einzutreten.

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Photo Credits: A.S

Adresse:     Konstinstraße, St. Gertrud
Website:     Kunst im Öff. Raum Lübeck

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