Einsatzkräfte führen 55-Jährigen in Fachklinik
Am 29. November 2025 meldeten Passant:innen gegen 14:20 Uhr einen auffälligen Mann in der Lübecker Innenstadt; im Mittelpunkt stand eine mögliche Bedrohung Innenstadt Lübeck Messer. Nach Angaben der Polizeidirektion Lübeck traf eine Streifenwagenbesatzung den 55 Jahre alten Lübecker wenig später in der Großen Burgstraße nahe dem Koberg an.
Der Mann soll sich zuvor in der Kleinen Gröpelgrube aggressiv verhalten, eine Person bedroht und ein Messer mitgeführt haben. Beim Antreffen stellten die Beamt:innen fest, dass er ein Fahrtenmesser im Hosenbund trug. Außerdem fanden sie bei der Durchsuchung eine Hammer-Axt-Kombination als Multitool; im Rucksack befand sich zusätzlich ein Buschmesser. Die Gegenstände wurden zur Gefahrenabwehr gesichert.
Den Angaben zufolge leiteten die Ermittler ein Verfahren wegen des Verdachts der Bedrohung ein. Zugleich prüften sie die persönliche Situation des Betroffenen näher. Im Gespräch ergaben sich Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung, weshalb die Einsatzkräfte den sozialpsychiatrischen Dienst hinzuzogen. Dadurch sollte eine fachliche Einschätzung des Gesundheitszustandes erfolgen.
In der Folge brachten die Beamt:innen den 55-Jährigen zur weiteren Behandlung in eine Fachklinik. Damit war der unmittelbare Polizeieinsatz in der Innenstadt beendet. Ergänzend blieb das sichergestellte Buschmesser zusammen mit dem Fahrtenmesser und dem Axt-Multitool in amtlicher Verwahrung. Damit schufen die Behörden eine Grundlage, um die Lage rechtlich und gesundheitlich getrennt zu bewerten.
Für redaktionelle Rückfragen nannte die Polizeidirektion Lübeck die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit mit der Telefonnummer 0451 131-2006, Fax 0451 131-2019 sowie der E-Mail-Adresse Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de. Mehr Beiträge für Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Mehr Beiträge
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