Förderende im November, Formate wirken weiter
Nach drei Jahren zieht die Hansestadt eine positive Bilanz: ÜBERGANGSWEISE Lübeck Innenstadt Bilanz bündelt Erfahrungen, während die Förderung Ende November 2025 ausläuft. Gleichzeitig bleiben Formate, Partnerschaften und Erkenntnisse für die Altstadt wirksam.
Das ehemalige Karstadt-Haus B wurde als Übergangshaus früh zum Begegnungsort. Dort wurden Kultur-, Bildungs- und Veranstaltungsangebote erprobt. Nach städtischen Angaben nutzten mehr als 100.000 Menschen die Räume, es gab über 130 Veranstaltungen. Kooperationspartner wie der Digital Learning Campus, die Diakonie Nord Nord Ost und Movement Family e. V. prägten das Programm. Zudem bot die DENKBAR Arbeitsplätze und Austausch.
Für das geplante Bildungshaus legte die Stadt Grundlagen. In der Phase Null wurden Bedürfnisse von Schulen und Familien einbezogen. Der Umbau startet 2026, die Eröffnung ist für 2028 vorgesehen. Der Digital Learning Campus zieht Anfang 2026 ins Haerder-Center. Außerdem zeigte das Zwischennutzungskonzept die Nachfrage nach offenen Orten und verdeutlichte das Potenzial für neue Geschäftsmodelle.
Die Wirtschaftsförderung öffnete vier Übergangsräume, um Ideen zu testen. Einige Nutzungen laufen weiter: BlingBlingBikes bleibt in der Fischergrube 72, das Versuchshaus in der Breite Straße 11 sowie das Yoga-Studio ASANA in der Breite Straße 81 arbeiten mit eigenen Verträgen. Das Pop-up „Feines aus Lübeck“ in der Breite Straße 93 ist bis Jahresende geöffnet. Darüber hinaus gestaltete die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH öffentliche Plätze neu, etwa mit Übergangsgarten und Übergangswiese. Das Hafenglühen wird künftig fester Bestandteil der Weihnachtsstadt des Nordens.
Vernetzung blieb zentral: DENKBAR-Abende sowie Fachdialoge führten zu Inseln und Bänken im Stadtraum. Der Aktionsplan Innenstadt soll Anfang 2026 vorliegen und künftige Schritte bündeln.
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