Lübeck – mein Lübeck: öffne dich.
Da hängen sie jetzt.
Meine Bilder.
Draußen. Open Air.
Kurz vor dem Meer.
Im Strandpark von Timmendorfer Strand.
Kein White Cube. Kein Galerielicht. Kein „Bitte nicht berühren“-Schild.
Nur Wind, Salzluft und Raum.
Viel Raum.
Zum Atmen. Zum Denken. Zum Fühlen.
Die Werke meiner ersten Ausstellung #reality.
Auf großen Rahmen.
Mitten im Freien.
Für alle sichtbar.
Ohne Eintritt. Ohne Etikette.
Einfach da.
Und das fühlt sich gut an.
Weil Kunst nicht exklusiv sein sollte, sondern zugänglich.
Nicht flüstern sollte, sondern sprechen – zu denen, die zufällig vorbeigehen.
Die stehenbleiben.
Kurz nachdenken.
Oder einfach nur sagen: „Schön.“
Auch das ist schon genug.
Vielleicht, Lübeck, kannst du dir davon eine Scheibe abschneiden.
Du, die du dich oft so gern einmauerst in Geschichte, in Hierarchien, in „So war’s schon immer“.
Vielleicht brauchst du auch mal ein bisschen Strandpark.
Ein bisschen Draußen.
Ein bisschen Mut, Dinge einfach rauszuhängen –
nicht, um sie zu verkaufen, sondern um sie zu zeigen.
Lübeck – öffne dich.
Unter freiem Himmel.
Da, wo Kunst nicht elitär ist.
Sondern einfach: da.
Über den Autor
Alexander Lachmann, bringt Kunst und Worte oder beides auf neue Bühnen. Eigentlich Creative Director für Text und Konzept, also Werber. Aber eben auch Künstler. Ideenmensch. Beobachter.
Auf seiner Website iwrotethisshit.com zeigt er Arbeiten aus der Werbung. Seine Kunst-Website alexanderlachmann.de zeigt seine Kunst. Logisch. Seine Kolumnen hier sind spitz, pointiert und manchmal so gnadenlos ehrlich, dass sie fast schon wehtun – aber immer mit Charme.
Kurz gesagt: Einer, der Worte ernst nimmt. Und gleichzeitig leicht genug, um sie fliegen zu lassen.
Photo Credits: Alexander Lachmann
Websites: iwrotethisshit.com | alexanderlachmann.de
