Schwerlast- und Güterverkehr im Fokus – mehrere Verstöße festgestellt
Am Donnerstag, 25. September 2025, führten Landespolizei, Bundespolizei und Zoll eine gemeinsame Verkehrskontrolle auf der Bundesautobahn 1 durch. Der Schwerpunkt lag gezielt auf dem Schwerlast- und Güterverkehr. Auf dem Rastplatz Neustädter Bucht in Fahrtrichtung Fehmarn überprüften die Einsatzkräfte zahlreiche Fahrzeuge – und stellten dabei mehrere Verstöße fest.
Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr kontrollierten sie insgesamt 35 Fahrzeuge, darunter 27 Lkw und acht Pkw. Insgesamt wurden 15 Verstöße festgestellt. In neun Fällen handelte es sich um Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz, vor allem wegen nicht eingehaltenen Lenk- und Ruhezeiten. Zwei Fahrer standen zudem im Verdacht, ihr Fahrzeug unter Drogeneinfluss zu führen – einmal mit Kokain, einmal mit THC. In beiden Fällen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
An der Kontrolle beteiligten sich neben dem Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz auch die Gemeinsame Fahndungsgruppe Schengen Süd sowie die Großröntgentechnik des Zolls Lübeck. Durch diese enge Kooperation konnten die Behörden sowohl die Fahrzeuge als auch die Fahrer gründlich prüfen. Dadurch ließen sich Verstöße im Schwerlast- und Güterverkehr schneller und effizienter aufdecken.
Mit solchen Einsätzen wollen Polizei, Bundespolizei und Zoll die Verkehrssicherheit erhöhen und zugleich die gesetzlichen Vorschriften im Güterverkehr konsequent überwachen. Denn gerade Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten erhöhen das Unfallrisiko erheblich. Ebenso gefährlich ist der Einfluss berauschender Mittel, der die Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigt.
Daher kündigte die Polizei an, auch künftig gemeinsam mit ihren Partnerbehörden regelmäßige Kontrollen im Schwerlastverkehr durchzuführen. So soll die Sicherheit auf den Straßen weiter verbessert und das Bewusstsein für Verantwortung im Transportwesen gestärkt werden.
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