- 2006–2008 (ursprüngliche Brücke von 1907)
- Stahlbeton‑Stabbogenbrücke
- Fahrzeug‑, Rad‑ und Fußverkehr
- ca. 220 m lang, Hauptbogen mit 104 m Spannweite
Die Sankt‑Lorenz‑Brücke zeichnet sich durch ihre schlanke Stabbogenbrücke mit beeindruckender Spannweite aus. Sie ermöglicht die Überquerung aktiver Bahngleise ohne größere Sperrung und steht für zeitgemäße, städtebaulich integrierte Verkehrsplanung.
Sankt‑Lorenz‑Brücke – Moderne Verkehrsachse über die Gleise
Die Sankt‑Lorenz‑Brücke, im Volksmund auch „Meierbrücke“ genannt, verbindet seit 2008 die Stadtteile St. Lorenz Nord und Süd. Sie überquert unmittelbar südwestlich des Hauptbahnhofs die elektrifizierten Bahnstrecken Lübeck–Hamburg–Travemünde und ersetzt eine ältere Balkenbrücke von 1907, deren Höhe für die moderne Bahn nicht ausreichend.
Architektonisch markant ist der flache Stahlbogen mit 104 m Spannweite, dessen Form an die Anforderungen der Bahnbrücken-Elektrifizierung angepasst wurde. Die Konstruktion wurde mit minimaler Sperrzeit neu errichtet: Die alte Brücke wurde parallel zur Errichtung der neuen unter laufendem Betrieb abgerissen und verschoben, sodass der Bahnverkehr nur kurzzeitig unterbrochen war.
Heute fungiert die Sankt‑Lorenz‑Brücke als wichtige innerstädtische Verkehrsachse. Sie führt über zwei Fahrspuren sowie Schutzwege für Radfahrer und Fußgänger und ist Teil der ausgewiesenen Mobilitätsinfrastruktur der Stadt.
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Photo Credits: Sankt‑Lorenz‑Brücke in Lübeck von Autor Der Bischof mit der E-Gitarre, Lizenz Creative Commons BY 4.0, via Wikimedia Commons.
