Polizei Blaulicht

Gelenkbus verunfallt auf der A24

Unfall mit Gelenkbus

Am Samstag, 16. August 2025, kam es zwischen den Anschlussstellen Grande und Witzhave zu einem Unfall mit einem Bus im Ersatzverkehr: Ein Gelenkbus verunfallt auf der A24. Nach ersten Angaben fuhr der Bus gegen 08:55 Uhr in Richtung Hamburg, geriet nach links, stieß gegen die Mittelschutzplanke und durchbrach sie. Kurz darauf stand das Fahrzeug quer zur Fahrbahn. Die Situation war unmittelbar unübersichtlich, daher wurden Rettungskräfte und Polizei alarmiert.

Im Bus befanden sich der 34-jährige spanische Fahrer und zwölf Fahrgäste im Alter zwischen sechs und 85 Jahren. Der Fahrer wurde schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Fünf Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Einsatzkräfte kümmerten sich um die Beteiligten und verschafften sich einen Überblick. Danach sicherten sie die Unfallstelle und regelten den Verkehr.

Für die Unfallaufnahme und die Bergung sperrten Polizei und Feuerwehr die Autobahn zeitweise in beide Richtungen vollständig. Dadurch kam es zu Behinderungen. Gegen 13:30 Uhr hoben die Kräfte die Vollsperrung auf. Dennoch bleibt der Abschnitt bis zur Reparatur der beschädigten Mittelschutzplanke eingeschränkt. In beiden Fahrtrichtungen sind die linken Spuren voraussichtlich gesperrt. Verkehrsteilnehmer müssen deshalb weiterhin mit Einschränkungen rechnen.

Den Sachschaden beziffern die Behörden auf rund 10.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Bus sichergestellt. Damit können Sachverständige die technischen Komponenten prüfen und die Spurenlage sichern. Zudem leiteten die Ermittler ein Verfahren ein. Auch die Schäden an der Mittelschutzplanke und an der Fahrbahn werden aufgenommen, damit die Instandsetzung vorbereitet werden kann.

Warum der Gelenkbus nach links von der Fahrbahn abkam, ist ungeklärt. Die Polizei prüft mögliche Ursachen und wertet Spuren aus. Dazu gehören insbesondere Fahrweg, Endlage des Fahrzeugs und Beschädigungen an der Schutzplanke. Darüber hinaus befragen die Beamten Zeugen, um den Ablauf exakt zu rekonstruieren. Hinweise aus dem Verkehrsgeschehen werden aufgenommen. Sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen, werden sie nachgereicht.

Bis dahin gilt: Rücksicht auf Einsatzkräfte und geduldiges Einordnen an der Engstelle unterstützen einen sicheren Ablauf. Wer den Bereich meiden kann, entlastet die Unfallstelle. Mehr Beiträge aus Lübeck und Umgebung gibt es hier.

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Adresse: Lübeck
Website: PM

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