VfB Lübeck

VfB Lübeck verliert 1:2 im DFB-Pokal

Knappes Pokalaus

Vor 8.682 Zuschauern auf der Lohmühle zeigte der VfB Lübeck im DFB-Pokal gegen den SV Darmstadt 98 eine couragierte Vorstellung, musste sich am Ende jedoch mit 1:2 geschlagen geben. Der Außenseiter hielt lange intensiv dagegen, gewann viele Zweikämpfe und suchte mutig den Weg nach vorn. Schon früh wurde deutlich: Das Duell „VfB Lübeck Darmstadt 98 DFB-Pokal“ versprach Spannung bis in die Schlussphase – trotz der Favoritenrolle der Gäste.

Trainer Guerino Capretti nahm im Vergleich zum Ligaspiel drei Änderungen vor. Im Tor begann der 18-jährige Phillip Diestel und rechtfertigte das Vertrauen mit mehreren Paraden. Außerdem rückten Pierre Becken und Joel Chinaemerem Amadi in die Startelf. In den weißen Sondertrikots setzte Lübeck die ersten Akzente: Ein Schuss von Fabian Istefo wurde zur Ecke abgefälscht, Kapitän Marvin Thiel zog aus der Distanz ab, und Amadi setzte den Ball nach einem Dribbling knapp neben das Tor. Darmstadt kam dann gefährlich auf: Diestel parierte stark gegen Marco Richter (32.). Kurz darauf fiel die Führung der Gäste – nach einer Ecke blieb der Ball im Strafraum, Matej Maglica traf aus kurzer Distanz (34.). Wieder verhinderte Diestel gegen Richter den nächsten Gegentreffer (37.). Vor der Pause bediente Colin Ulrich noch einmal Istefo, dessen Abschluss das Ziel verfehlte (43.). So ging es mit einem knappen 0:1 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel blieb der VfB griffig. Ein Freistoß von Thiel zwang Marcel Schuhen zur Parade (48.), später prüfte Julian Albrecht den Darmstädter Keeper erneut (59.). Die Partie blieb offen, bis die Gäste ihre Effizienz ausspielten: Eine Möglichkeit von Richter leitete die Schlussphase ein (70.). Als der eingewechselte Clemens Riedel von rechts flankte, köpfte Fraser Hornby zum 0:2 ein (73.). Lübeck steckte nicht auf: Mika Lehnfeld kam im Strafraum zum Abschluss, brachte den Ball im Fallen aber nicht platziert aufs Tor (67.). Danach verhinderte Diestel gegen Killian Corredor das mögliche 1:3 (80.), und Patric Pfeiffer köpfte nach einem Standard über den Kasten (83.).

In der Nachspielzeit keimte noch einmal Hoffnung auf. Der aufgerückte Abwehrmann Becken verkürzte per Kopf auf 1:2 (90.+1), der VfB warf alles nach vorn, doch in der letzten Aktion fing Schuhen eine Hereingabe ab. Unterm Strich stand das Aus, aber auch eine Leistung, die Rückenwind für die Liga geben kann: ein geschlossener Auftritt, Tempo in Umschaltmomenten und ein reifer Abend des jungen Keepers Diestel. Bereits am Sonntag, 24. August 2025, geht es in der Regionalliga Nord zu Eintracht Norderstedt – mit dem klaren Ziel, die Pokal-Intensität in Punkte umzusetzen.

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Photo Credits: LV

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