- Ursprung 1644 (heutige Steinbrücke 1931)
- Beton-Balkenbogenbrücke mit Backsteinverblendung und Zierpfeilern
- Fahrzeug‑, Rad‑ und Fußverkehr
- Öffnungsweite des Brückenbogens ca. 15 m (frühere Brücke: 6 m)
Die Wipperbrücke heißt nicht von ungefähr so: das wackelige erste Bauwerk sorgte für den Spitznamen. In ihrer heutigen Form als stabile Betonbogenbrücke ist sie ein harmonischer Übergang zwischen Altstadt und Südwall – mit historischem Flair und solider Funktionalität.
Wipperbrücke – Stilvoller Übergang über den Elbe‑Lübeck‑Kanal
Die Wipperbrücke wurde erstmals 1644 als einfache Holzbrücke errichtet – eine wackelige Konstruktion, die der Stadt ihren Spitznamen gab. Im Laufe der Zeit folgten stabile Jochbrücken von 1818 und 1880. Die heutige Steinfertigstellung basiert auf dem Neubau von 1931 und markiert den Übergang der Wallstraße über die Stadttrave.
Mit einer eleganten Betonbogenkonstruktion, eingefasst in Backstein, verbindet sie die Innenstadt mit den südlichen Wallanlagen und ist ein technisches Zeugnis städtischer Entwicklung. Durch die erhöhte Tragfähigkeit von 23 t war die Brücke bereits frühzeitig auf modernen Verkehrsverkehr ausgelegt.
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Photo Credits: Die Wipperbrücke in Lübeck von Autor Der Bischof mit der E-Gitarre, Lizenz Creative Commons BY 4.0, via Wikimedia Commons.
