Polizei

Travemünder Woche bleibt friedlich

Positive Polizeibilanz

Die Polizeidirektion Lübeck zieht nach der 136. Travemünder Woche ein positives Fazit. Zwischen dem 18. und 27. Juli 2025 waren die Polizei Lübeck, die Bereitschaftspolizei Eutin, die Bundespolizeiinspektion Kiel sowie der Kommunale Ordnungsdienst verstärkt im Einsatz. Trotz der rund 550.000 Besucherinnen und Besucher verlief das Event insgesamt sehr ruhig und friedlich. Besonders die sichtbare Polizeipräsenz und die Kontrollen im Zusammenhang mit dem Waffen- und Messerverbot wurden von der Bevölkerung positiv aufgenommen.

Im gesamten Zeitraum wurden rund 30 Straftaten registriert. Darunter fielen elf Fälle von Körperverletzung oder gefährlicher Körperverletzung. Zusätzlich gab es verbale Auseinandersetzungen, Platzverweise und einige Verfahren wegen Diebstahls, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Die Zahl dieser Delikte blieb, gemessen an der Größe der Veranstaltung, auf einem niedrigen Niveau.

Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei wurden etwa 1.200 Maßnahmen durchgeführt, darunter hauptsächlich Identitätsfeststellungen und Gefährderansprachen. Die Zahl der festgestellten Straftaten stieg im Vergleich zum Vorjahr zwar auf 22 an, blieb jedoch hinsichtlich der Schwere der Delikte moderat. Die häufigsten Vorfälle betrafen Körperverletzungen, Verstöße gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Im Rahmen der Aktion „Kein Ort für Messer“ führte die Polizei Schwerpunktkontrollen durch. Dabei wurden über 180 Personen kontrolliert und sieben Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Auch auf dem Priwall zeigte das 3. Polizeirevier Präsenz – mit mobilen Einsatzkräften auf Rädern, die als Ansprechpartner bereitstanden. Es kam lediglich zu kleineren Vorfällen wie Personensuchen, die alle positiv aufgelöst werden konnten.

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Photo Credits: AdobeStock_219713084

Adresse: Travemünde
Website: PM

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