- 1919 (Sanierungen: 1933 und 1989)
- Straßenbrücke aus Stahlbetonplatten mit Gerbergelenken
- Fahrzeug‑, Rad‑ und Fußverkehr
- ca. 175 m lang
Die Marienbrücke ist mit rund 175 m eine der längsten Straßenbrücken der Lübecker Altstadt. Unter ihr sind bei Niedrigwasser kunstvoll gehauene Köpfe sichtbar – wahrscheinlich einst ein Fassadenschmuck eines zerstörten Altstadthauses. Die Gerbergelenkstruktur macht sie technisch flexibel und zeichnet ihre Bautradition aus.
Marienbrücke – Bedeutende Verbindung von St. Lorenz zur Altstadt
Eröffnet 1919, stellt die Marienbrücke eine zentrale Verkehrsachse dar: Sie verbindet die Vorstadt St. Lorenz mit der Altstadt und überquert dabei die Bahngleise der Bahnhofszufahrt sowie den Stadtgraben. Die Brücke besteht aus Betonplatten mit sieben Gerbergelenken, die insbesondere bei wechselnder Belastung Flexibilität ermöglichen.
In den Jahren 1933 und 1989 wurde die Brücke umfangreich saniert, wobei moderne Materialien zur Verlängerung ihrer Lebensdauer genutzt wurden. Bei Niedrigwasser sind unter dem Bauwerk kunstvoll bearbeitete Köpfe aus Stein sichtbar — vermutet wird, dass sie von einem Altstadthaus stammen, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Heute ist die Marienbrücke weiterhin im Alltag fest verankert: Sie trägt Pkw-, Rad- und Fußverkehr als Teil der innerstädtischen Infrastruktur. Schon die historische Nutzung und mehrfachen Sanierungen zeigen ihre Bedeutung für Lübeck.
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Photo Credits: Photo Credits: die Marienbrücke in Lübeck von Autor JanTappenbeck Lizenz Attribution-Share Alike 3.0 Unported, via Wikimedia Commons.
