Rettungsdienstauto auf der Straße

Feuerwehr-Großeinsatz bei Kellerbrand in Lübeck

Dichter Rauch schneidet Fluchtwege ab

Am Dienstagabend, 22. Juli 2025, wurde ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Langeneßallee gemeldet. Gegen 22:50 Uhr quoll dichter Rauch aus dem Untergeschoss und verteilte sich über zwei Treppenhäuser. Den Bewohnerinnen und Bewohnern war damit der direkte Fluchtweg abgeschnitten.

Die Feuerwehr rückte mit zwei Löschzügen an – rund 75 Einsatzkräfte waren beteiligt. Während ein Teil die Brandbekämpfung übernahm, sicherte der andere die Evakuierung. Dabei wurden tragbare Leitern, Drehleitern sowie spezielle Fluchthauben eingesetzt, um die Betroffenen aus dem verqualmten Gebäude zu bringen. Insgesamt konnten 48 Personen in Sicherheit gebracht werden. Ein Mann musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Für die übrigen Anwohner stellte die Stadtwerke Lübeck einen Bus zur Verfügung, in dem sie bis zum Einsatzende untergebracht wurden. Um Mitternacht war das Feuer unter Kontrolle, gegen 1:47 Uhr wurde der Einsatz vorerst abgeschlossen.

Am nächsten Morgen, gegen 8:15 Uhr, meldeten Anwohner erneut Brandgeruch. Die Feuerwehr rückte noch einmal aus, konnte jedoch keinen weiteren Brand feststellen. Die Kriminalpolizei begann daraufhin mit der Spurensicherung. Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar.

Am Einsatz beteiligt waren die Berufsfeuerwehr Lübeck (Wachen 1 und 2), die Freiwilligen Feuerwehren Vorwerk und Innenstadt, mehrere Rettungswagen sowie ein Notarztteam.

Photo Credits: LV

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