- 1898
- dreibogige stählerne Gerberträger‑Fachwerkbrücke
- Fahrzeug‑, Rad- und Fußverkehr
- ca. 210 m lang
Die Burgtorbrücke ist mit etwa 210 m eine der längsten Stahlfachwerkbrücken Lübecks und fungiert als symbolisches Nordtor zur Altstadtinsel. Am nördlichen Brückenende stehen zwei sehenswert Löwenstatuen von Fritz Behn (1913), die dem Monument zusätzlich visuellen Charakter verleihen.
Burgtorbrücke – Eingangstor über dem Elbe‑Lübeck‑Kanal
Die Burgtorbrücke bildet die nördliche Eingangsachse zur Lübecker Altstadt. Errichtet 1898 nach den Plänen von Georg Thielen, überspannt sie den Elbe‑Lübeck‑Kanal in Verlängerung der Großen Burgstraße. Als dreibogige stählerne Fachwerkbrücke verbindet sie das Burgtor mit dem Gustav‑Radbruch‑Platz und trägt zu einem der ältesten Zugänge zur Stadtinsel bei.
Ursprünglich markierte hier eine natürliche Landverbindung zwischen den Flüssen Wakenitz und Trave den einzigen Zugangspunkt zur Altstadt. Mit dem Bau des Elbe‑Lübeck‑Kanals wurde diese Verbindung 1896/97 durchtrennt und durch die heute existierende Brücke ersetzt. Die imposante Konstruktion steht heute für technische Ingenieurskunst und städtische Entwicklung an dieser historischen Stelle.
Mehr Beiträge rund um Lübeck findet ihr hier: Alle Beiträge
Photo Credits: die Burgtorbrücke in Lübeck von Autor Der Bischof mit der E-Gitarre, Lizenz Creative Commons BY 4.0, via Wikimedia Commons.
