Wichtige Station im Kreuzweg
Die Skulptur und ihre Bedeutung
Frede Troelsen, ein Autodidakt aus Dänemark, schuf eine kantige, abstrakte Stele aus Granit, die die vierte Station des Lübecker Kreuzweges symbolisiert. Sie erinnert an den Moment, als Jesus unter der Last des Kreuzes zusammenbrach. Die Skulptur verdeutlicht zentrale Werte wie soziale Verantwortung, Solidarität und Mitgefühl. Durch geometrische Formen, die ineinander greifen, setzt Troelsen ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt der Menschen und fordert zu Reflexion über diese ethischen Grundwerte auf.
Der „Kreuzweg“ in Lübeck
Der Lübecker Kreuzweg, einer der ältesten in Deutschland, wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert errichtet und im Laufe der Zeit wiederentdeckt. In den 1990er Jahren begannen Gläubige, den Kreuzweg mit modernen Kunstwerken zu ergänzen, um die verlorenen Stationen zu vervollständigen. Die Skulpturen thematisieren nicht nur christliche Werte, sondern auch ethische Themen wie Toleranz, Zivilcourage und den Widerstand gegen Totalitarismus. Der Kreuzweg zieht heute Besucher an, die sowohl historische als auch zeitgenössische Kunstwerke erleben und über die Bedeutung dieser Werte nachdenken.
Ein Symbol für Solidarität
Frede Troelsens Stele bleibt als kraftvolles Symbol für Solidarität und Zusammenhalt ein markanter Bestandteil des Lübecker Kreuzweges. Als Teil des Projekts, den historischen Kreuzweg mit modernen Kunstwerken zu bereichern, steht die Stele für soziale Verantwortung und Mitgefühl. Mit geometrischen Formen, die ineinander greifen, verdeutlicht sie den Zusammenhalt der Menschen und regt zu ethischer Reflexion an.
Mehr News aus Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Alle BeiträgePhoto Credits: A.S
Adresse: Am Gertrudenkirchhof 4, St. Gertrud
Website: Kunst im öff. Raum Lübeck
