Kripo ermittelt nach Leichenfund bei Strukkamp
Nach dem Leichenfund einer Frau auf Fehmarn am Sonntag, den 18. Mai 2025, hat die Polizei weitere Details bekannt gegeben. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, denn die Kriminalpolizei Lübeck und die Staatsanwaltschaft gehen von einem nicht natürlichen Tod aus. Ein Tötungsdelikt schließen sie derzeit nicht aus.
Gegen 11 Uhr entdeckte ein Passant in einem Graben nahe Strukkamp, unweit der Bundesstraße B207, eine leblose Frau. Er reagierte sofort und alarmierte den Notruf. Kurz darauf trafen Polizei und Rettungskräfte ein, sperrten den Bereich ab und begannen mit der Spurensicherung. Der Fundort liegt in einem landwirtschaftlich genutzten Gebiet, das am Sonntagvormittag stark frequentiert war. Daher bittet die Polizei um Hinweise von Personen, die dort unterwegs waren und etwas Auffälliges bemerkt haben.
Inzwischen steht fest, dass es sich bei der Toten um eine 57-jährige Frau aus dem Kreis Ostholstein handelt. Die Rechtsmedizin in Lübeck untersucht nun den Leichnam, um die genaue Todesursache und den Zeitpunkt des Todes festzustellen. Nach ersten Angaben sollen die Ergebnisse der Obduktion in den kommenden Tagen vorliegen.
Die Polizei nahm im Laufe des Sonntags einen 60-jährigen Mann fest, der aus dem persönlichen Umfeld der Frau stammt. Ermittler befragen ihn derzeit ausführlich, um seine Rolle im Zusammenhang mit dem Tod der 57-Jährigen zu klären. Gleichzeitig werten die Beamten Spuren aus und überprüfen Zeugenaussagen, um den Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren.
Polizei und Staatsanwaltschaft informieren gezielt und vermeiden vorschnelle Schlüsse, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Außerdem planen die Einsatzkräfte, das Umfeld des Fundortes erneut zu durchsuchen. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich unter 0451/131-0 an die Polizei Lübeck wenden.
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Adresse: Fehmarn
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