Manns enge Bindung zu Lübeck
Manns kulturelles Erbe
Thomas Mann starb am 12. August 1955 in Zürich, doch sein Werk bleibt untrennbar mit Lübeck verbunden. In einer Rede zum 50. Geburtstag reflektierte Mann über sein Werk und äußerte den Wunsch, dass man es als lebensfreundlich betrachten möge, auch wenn es vom Tod handelt. Auch die Errichtung eines Denkmals zu seinem 100. Geburtstag zeugt von der bleibenden Bedeutung Manns für Lübeck. Der Stein, der an ihn erinnert, trägt Symbole von Apoll, dem griechischen Gott der Dichter, und verweist auf Manns eigene dichterische Erhebung. Thomas Mann bleibt als Ehrenbürger von Lübeck ein Symbol für die kulturelle Identität der Stadt.
Ulrich Beier: Ein Leben für die Kunst
Ulrich Beier, der in Flensburg geboren wurde, ließ sich zunächst als Holzbildhauer ausbilden und studierte später Bildhauerei in Hamburg. Er gehörte zu den prägenden Künstlern Schleswig-Holsteins und schuf zahlreiche Werke für den öffentlichen Raum. Besonders seine Arbeiten in Hamburg, Schleswig-Holstein und den USA fanden Anerkennung. Seine Werke wurden mehrfach ausgezeichnet, und 1985 erhielt er den „Kunst und Architektur“-Preis für seine Arbeit „Bodensonnenuhr“ in Lübeck. Beier verstarb im Jahr 1989, hinterließ jedoch ein reiches künstlerisches Erbe.
Erbe und Einfluss
Thomas Manns enge Verbindung zu Lübeck prägte sowohl sein Werk als auch seine Sicht auf das Leben. In Essays und Reden reflektierte er stets über die Bedeutung der Stadt für seine künstlerische Entwicklung. Lübeck bleibt für ihn der Ursprung seiner Schaffenskraft, ein Symbol für das Erbe, das er in sich trug. Trotz seines internationalen Erfolgs blieb die Stadt ein fester Bestandteil seiner Identität.
Photo Credits: A.S
Adresse: Breite Straße, Ecke Beckergrube
Website: Kunst im öff. Raum Lübeck
