Volleyball

VSG Lübeck feiert wichtigen Sieg

Spannendes Duell mit Magdeburg endet in einem hart erkämpften Sieg

Mit dem Ziel, den Klassenerhalt frühzeitig perfekt zu machen, reiste die VSG Lübeck am Wochenende nach Magdeburg. Dort traf das Team auf den direkten Konkurrenten USC Magdeburg, der sich zuletzt mit Siegen – unter anderem in Kiel – in eine bessere Ausgangsposition gebracht hatte. Doch auch Lübeck war nach dem jüngsten 3:1-Heimsieg gegen Potsdam in starker Form.

Die Lübecker starteten mit ihrer eingespielten Aufstellung und erwischten einen guten Start. Eine frühe 13:9-Führung wurde durch Magdeburger Wechsel ausgeglichen, doch dank einer starken Crunchtime und der Einwechslung von Moritz Krause entschied Lübeck den ersten Satz mit 26:24 für sich. Im zweiten Satz geriet die VSG früh in Rückstand, kämpfte sich aber durch starke Aufschlagserien von Pommerenke und Menge zurück. Mit der ersten Führung bei 24:23 verwandelte Malte Ullerich direkt den Satzball zum 2:0.

Im dritten Satz hatte Lübeck die Chance auf einen schnellen 3:0-Erfolg, doch Magdeburg drehte auf. MVP-Zuspieler Tom Heidicke führte sein Team zur 12:7-Führung, die die Gastgeber bis zum Satzgewinn (25:20) nicht mehr hergaben. Auch im vierten Durchgang geriet Lübeck früh ins Hintertreffen. Trainer Schlicht reagierte, brachte frische Kräfte, doch Magdeburg ließ sich nicht mehr einholen und glich mit 25:22 auf 2:2 aus.

Im entscheidenden fünften Satz erwischte Lübeck einen besseren Start und drehte den 7:8-Rückstand bei Seitenwechsel in eine 11:9-Führung. Zuspieler Menge setzte immer wieder auf Ullerich und den späteren MVP Barkemeyer, die den Magdeburger Block überpowerten. Mit 15:11 ging der Satz – und damit das Spiel – an Lübeck.

Durch den 3:2-Erfolg (26:24, 25:23, 20:25, 22:25, 15:11) sammelt die VSG zwei wichtige Punkte und hat nun sechs Zähler Vorsprung auf Magdeburg. Damit ist der Klassenerhalt so gut wie sicher. Die Partylaune war groß, auch wenn ein Kasten Bier der feiernden Lübecker Spieler, Trainer und Fans gestohlen wurde.

Libero Turowski resümierte: „Zwei Punkte sind wichtig, drei wären noch besser gewesen. Aber nach unserer schlechten Hinrunde haben wir es selbst spannend gemacht.“ Niko Melchert fügte hinzu: „Immerhin war der Club fußläufig erreichbar, da mussten wir ja rein.“

Am kommenden Wochenende will Lübeck im letzten Heimspiel der Saison gegen Warnemünde den Klassenerhalt endgültig fixieren.

Mehr News aus Lübeck und Umgebung findet ihr hier: Alle Beiträge

Photo Credits: AdobeStock_145908238

Adresse: Thomas-Mann-Schule Thomas-Mann-Str. 14 23564 Lübeck
Website: VSG Lübeck

Comments are closed.