Falsche Bankmitarbeiter erbeuten fünfstelligen Geldbetrag
Am Nachmittag des 16. Februar 2025 kam es in Lübeck Kücknitz erneut zu einem Betrugsfall durch sogenannte Schockanrufe. Eine Frau gab sich am Telefon als Bankmitarbeiterin aus und schilderte einer Rentnerin, dass ihre Tochter einen Unfall mit tödlichem Ausgang verursacht habe. Um eine angebliche Haftstrafe abzuwenden, forderte die Täterin eine Kaution. Kurz darauf übergab die Betroffene einen unteren fünfstelligen Geldbetrag an einen unbekannten Mann, der bei ihr zuhause am Mohnsteg erschien.
Der Täter wird als 20 bis 30 Jahre alt beschrieben und trug eine Mütze. Weitere Hinweise liegen bislang nicht vor. Die Polizei sucht Zeugen, die am Nachmittag des 16. Februar im Bereich des Mohnstegs oder den angrenzenden Straßen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise nimmt das Kommissariat 14 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck unter der Rufnummer 0451-1310 oder per E-Mail an k14.luebeck.bki@polizei.landsh.de entgegen.
Die Polizei warnt erneut vor Schockanrufen und gibt Präventionstipps: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an Unbekannte. Beenden Sie verdächtige Telefonate und wählen Sie die 110, um den Vorfall zu melden.
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