Beinahe-Unfälle durch betrunkenen Fahrer
In der Nacht zum Freitag, dem 1. November 2024, kam es auf der Bundesautobahn 1 zu einem größeren Polizeieinsatz wegen eines Falschfahrers. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer meldeten bei der Polizei einen Pkw, der entgegen der Fahrtrichtung auf der B75 und der A226 fuhr. Noch bevor der Fahrer gestoppt werden konnte, wurden mehrere Beinahe-Unfälle gemeldet.
Gegen Mitternacht gingen die ersten Notrufe bei der Polizeileitstelle ein, und die alarmierten Einsatzkräfte begannen sofort mit den Maßnahmen, um den Verkehr in Fahrtrichtung Norden auf der A1 zu sichern. Um 00:05 Uhr wurde der Verkehr durch Funkstreifenwagen gestoppt. Zwischen den Anschlussstellen Lübeck-Zentrum und Lübeck-Moisling entdeckten die Einsatzkräfte schließlich den Wagen, der an der Mittelschutzplanke zum Stehen gekommen war.
Der Fahrer, ein 47-jähriger Lübecker, sowie sein 43-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Das Fahrzeug, ein Tesla, wies jedoch erhebliche Beschädigungen auf. Vor Ort stellte die Polizei Hinweise auf Alkoholkonsum beim Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,29 Promille. Der Fahrer wurde daraufhin zur Entnahme einer Blutprobe ins Polizeirevier gebracht, und sein Führerschein wurde eingezogen.
Der Tesla wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt. Ermittlungen ergaben zudem, dass der Wagen zuvor auf der B75 mit der Fahrbahnbegrenzung kollidiert war. Der 47-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
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