Pressefoto-DEHOGA trifft Bundespräsidenten-01

Lübecker Hoteliers und Gastwirte wandern mit dem Bundespräsidenten

Tischgespräch nach Wanderung

Wie hat die Corona-Krise eine ganze Branche getroffen? Was haben die vergangenen Monate in den Menschen in Lübeck und dem Umland ausgelöst, die mehrheitlich vom Tourismus, der Hotellerie und Gastronomie leben und zum „Nichtstun“ verurteilt waren? Bei einer Wanderung unter dem Titel #schrittfürschritt und einem Mittagessen im Waldhotel Müggenbusch schilderten Vertreter der DEHOGA Lübeck dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ihre ganz persönlichen Erfahrungen in der Pandemie und ihre Wünsche für die Zukunft – mit Fakten fundiert, oft in der Sache kritisch und manches Mal begleitet von Emotionen.

„Die Stimmung beim Tischgespräch war geprägt von sehr viel Empathie durch den Bundespräsidenten und seine Frau, die sehr interessiert an unseren Erfahrungen waren“, resümierte der DEHOGA-Kreisvorsitzende Frank Denker nach dem Treffen, an dem auch der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther teilnahm. Selbst die kritischen Töne wurden dankbar angenommen. So wies Frank Denker auf den meist zu kurzfristigen und unvollständigen Informationsfluss von Seiten der Politik und der Entscheidungsträger in der Krise, wie erst jüngst bei der Wiedereröffnung der Außengastronomie, hin. „Auch die für uns alle so überlebenswichtigen Überbrückungshilfen gestalteten sich – insbesondere in der Antragstellung – oft zu kompliziert, so dass selbst gestandene Steuerberater Schwierigkeiten hatten“, betonte der langjährige DEHOGA-Kreisvorsitzende gegenüber dem Bundespräsidenten.

Bei der anschließenden Wanderung konnte der Barbetreiber Clemens Dietrich den Bundespräsidenten auch für die Anliegen der „Deutschen Barkeeper Union e. V.“ sensibilisieren. Mit Interesse und Erstaunen nahm Frank-Walter Steinmeier dabei zur Kenntnis, dass eine Kollegin von Dietrich bisher mit Bitten um einen Austausch mit der Branche und Vorschlägen für Lösungen im politischen Berlin auf wenig Gehör gestoßen ist. Ilona Jarabek, Geschäftsführerin MUK Lübeck, brachte dem Bundespräsidenten bei dem Spaziergang hingegen die besondere Situation der Veranstaltungsbranche im Lübecker Raum näher und zog später ein positives Resümee. „Aus meiner Sicht ist es eine wunderbare Idee, beim Wandern mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Sorgen, Nöte, aber auch Dankbarkeit zu teilen“ erklärte Ilona Jarabek. „Unsere Branche bringt Menschen zusammen und das wollen wir auch bald wieder tun! Perspektiven sind daher für uns wichtig. Auch wenn – wie bei meinen Kollegen – der Fachkräftemangel eine besondere Herausforderung für uns werden wird, bleiben wir optimistisch.“

Mit verschiedenen Wanderungen möchte der Bundespräsident in diesem Frühsommer die Menschen ermuntern, wieder das Gespräch miteinander zu suchen, vor allem dort, wo in der Pandemie Gräben entstanden sind. Der Bundespräsident sagt: „Die Wunden der Pandemie zu heilen, das wird länger dauern. Es ist Zeit, wieder zueinanderzukommen und alte Bande neu zu knüpfen. Wenn wir wieder näher zusammenkommen wollen, dann müssen wir gehen, gemeinsam gehen, Schritt für Schritt.“

Photo Credits: DEHOGA Lübeck

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JB-Pfandbecher

Junge: Pfandbecher gegen Müllberge

Flächendeckende Einführung von FairCup

Umweltfreundlich, praktisch, hygienisch: bei »Junge Die Bäckerei« gibt es Getränke „to go“ jetzt auch im Pfandbecher. Die flächendeckende Einführung folgt auf einen erfolgreichen Test in der Region Lübeck. Das Prinzip ist einfach: Lieblingsgetränk im FairCup-Becher bestellen, unterwegs genießen und anschließend den Becher bei einem beliebigen System-Partner abgeben.

Immer mehr Getränke werden „to go“ konsumiert. Durch die Corona-Pandemie hat dieser Trend gezwungenermaßen einen Höhepunkt erreicht. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. „Wir als Unternehmen, aber auch unsere Gäste, legen dabei großen Wert auf Abfallvermeidung“, betont Stella Schön, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Junge. Mit 1.000-fach wiederverwendbaren und 100 Prozent recycelbaren Behältern überzeuge FairCup als nachhaltige Lösung für den bequemen und verantwortungsvollen Außer-Haus-Genuss.

FairCup-Becher und -Deckel bestehen vollständig aus Polypropylen und sind für kalte und warme Lebensmittel geeignet. Die Pfandgebühr beträgt einen Euro für Becher und 50 Cent für Deckel. Getränke werden bei Junge in professionell gereinigten Bechern ausgeschenkt. Die Rückgabe benutzter Becher erfolgt kontaktfrei über eine dafür vorgesehene Box. Leere Behälter können aber grundsätzlich bei allen FairCup-Partnern abgeben werden, teilweise sogar über dafür freigeschaltete Pfandautomaten. Für seine besondere Nachhaltigkeit wurde FairCup als erstes Mehrwegsystem mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet.

 

Immer mehr Getränke werden „to go“ konsumiert. Durch die Corona-Pandemie hat dieser Trend gezwungenermaßen einen Höhepunkt erreicht. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. „Wir als Unternehmen, aber auch unsere Gäste, legen dabei großen Wert auf Abfallvermeidung“, betont Stella Schön, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Junge. Mit 1.000-fach wiederverwendbaren und 100 Prozent recycelbaren Behältern überzeuge FairCup als nachhaltige Lösung für den bequemen und verantwortungsvollen Außer-Haus-Genuss.

FairCup-Becher und -Deckel bestehen vollständig aus Polypropylen und sind für kalte und warme Lebensmittel geeignet. Die Pfandgebühr beträgt einen Euro für Becher und 50 Cent für Deckel. Getränke werden bei Junge in professionell gereinigten Bechern ausgeschenkt. Die Rückgabe benutzter Becher erfolgt kontaktfrei über eine dafür vorgesehene Box. Leere Behälter können aber grundsätzlich bei allen FairCup-Partnern abgeben werden, teilweise sogar über dafür freigeschaltete Pfandautomaten. Für seine besondere Nachhaltigkeit wurde FairCup als erstes Mehrwegsystem mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet.

Photo Credits: Junge. Die Bäckerei

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